Oak Brook. - die us-schnellrestaurantkette mcdonalds wird künftig keine schwul-lesbischen aktibitäten und kampagnen mehr unterstützten. wie das online-magazin “queer.de” berichtet, hat sich der konzern dem druck homophober Christen in den USA gebeugt: Nach einem mehrmonatigen Boykott durch die konservative “American Family Association” (AFA) habe das unternehmen angekündigt, sich künftig nicht mehr für die Homo-Ehe stark zu machen.
Die AFA kämpft schon länger gegen das engagement von mcdonald’s. Unter anderem hatte die konservative organisation die Unterstützung des CSDs in San Francisco durch McDonald’s kritisiert. nun habe Vizepräsident Richard Ellis bereits seinen Sitz im Vorstand der Homo-Handelskammer aufgegeben und den austritt von mcdonald’s aus der organisation angekündigt, hiess es weiter.
Die AFA begrüßte laut “queer.de” die Kehrtwende und empfahl ihren Anhängern, sich bei den örtlichen-McDonald’s-Managern zu bedanken. Die christliche Lobbygruppe, der unter anderem 180 Radiosender gehören, konzentriert sich neben ihrem Kampf gegen Homosexualität auf die Themenfelder Pornografie und Abtreibung. (wf)
(foto: mcdonald’s)
