london. - weil sie keine schwulen und lesbischen paare trauen will, hat eine englische standesbeamtin die stadt london wegen religiöser diskriminierung und schikane verklagt. Wie die “times” berichtet, sagte Lilian Ladele (47), als Christin könne sie solche Trauungen “aus Gewissensgründen” nicht verantworten.
Es ist nicht das erste mal, dass ladele wegen ihrer homobhoben haltung schlagzeilen macht. Kolegen hatten sie bereits 2006 wegen “diskriminierung von Homosexuellen” angezeigt. In grossbritannien lassen sich jährlich rund 18.000 homosexuelle Paare zivilrechtlich verpartnern.
Unterstützung erhielt die standesbeamtin vom “Christian Institute”. Ein Sprecher der Organisation sagte der Zeitung, der Fall sei “ein wichtiger Fall für die Religionsfreiheit”. Schliesslich sei auch in anderen berufen eine “Dienstverweigerung aus Gewissensgründen” gestattet. (wf)

Am 13. September 2008 um 16:32 Uhr
Dann soll sie doch ihren Job hinschmeißen. Ich kann mir bei meiner Arbeit auch nicht die Rosinen rauspicken und den Rest die Kollegen machen lassen.