Zürich. – mit einer plakatkampagne zum weltaidstag am 1. Dezember wirbt die Aids-Hilfe Schweiz für respekt vor menschen mit hiv oder aids.
Zu den prominenten unterstützern der aktion zählen der Skistar Didier Cuche, der Musiker Stephan Eicher, der James-Bond-regisseur Marc Forster, die Schauspielerin Stephanie Glaser und die tv-moderatorin Sandra Studer. Sie liessen sich für die plakatkampagne ablichten und finden klare worte zum thema.
“Würden Sie mich noch sehen wollen, wenn ich HIV-positiv wäre?” fragt Sandra Studer. “WüRDEN SIE NOCH AN MEINE KONZERTE KOMMEN, WENN ICH HIV-POSITIV WäRE?”, fragt Stephan Eicher. “WüRDEN SIE MIR NOCH DIE DAUMEN DRüCKEN, WENN ICH HIV-POSITIV WäRE?”, fragt Didier Cuche.
Diskriminierung an der tagesordnung
HIV-positive Menschen in der Schweiz haben nach einschätzung der aids-hilfe wie vor mit grossen Vorurteilen zu kämpfen, die Diskriminierung ist an der Tagesordnung. Heute ist die Diagnose “HIV-positiv” dank grosser Fortschritte in der Medizin zwar kein Todesurteil mehr. Eine HIV-infektion beziehungsweise eine ausgebrochene Aids-erkrankung ist inzwischen zu einer chronischen, aber dennoch unheilbaren Krankheit geworden, die immer mehr menschen in der Schweiz betrifft.
Zahl der infektionen steigt
Laut aids-hilfe erhalten Täglich zwei Menschen die Nachricht, dass sie HIV-positiv sind. Die Anzahl der Betroffenen nimmt zu. DIE Kampagne zum weltaidstag soll für solidarität werben und helfen, die dringend benötigten finanziellen Mittel für die vielfältigen Aufgaben der Aids-Hilfe Schweiz zu beschaffen. Die Spendengelder werden eingesetzt für die Unterstützung und Hilfe von Betroffenen, für die Prävention bei Jugendlichen und für vieles mehr.
Das Spendenkonto der Aids-Hilfe Schweiz: 30-10900-5. (wf)
