prominente setzen zeichen


würdest du mich noch respektieren? rapper stress.

würdest du mich noch respektieren? rapper stress.

zürich. – die aids-Hilfe Schweiz setzt ihre kampagne für respekt gegenüber hiv-positiven menschen mit neuen gesichtern fort: Johan Djourou, Stephan Eicher, Lara Gut, Stress, Sandra Studer und Xenia Tchoumitcheva unterstützen die Aids-Hilfe Schweiz in ihrem Engagement für Menschen mit HIV. Die Kampagne im Vorfeld des Welt-Aids-Tages vom 1. Dezember macht darauf aufmerksam, dass HIV-positive Menschen in der Schweiz immer noch diskriminiert werden. Auf www.solidaritaet.aids.ch kann jede und jeder “JA“ sagen zur Solidarität mit HIV-positiven Menschen.

“Würdest Du mich noch respektieren, wenn ich HIV-positiv wäre?“, will Rapper Stress wissen, “Würden Sie mich noch als Model buchen, wenn ich HIV-positiv wäre?“ fragt Xenia Tchoumitcheva. Sie sowie weitere Prominente – Fussballer Johan Djourou, Skirennfahrerin Lara Gut, Musiker Stephan Eicher und die Moderatorin Sandra Studer – stellen ihre persönlich gefärbten Fragen der betrachtenden Person und schauen ihr dabei direkt in die Augen.

prominente aufforderung zum nachdenken
Die prominenten Persönlichkeiten zeigen so ihre Solidarität mit den Betroffenen. Sie fordern die Öffentlichkeit auf, darüber nachzudenken, wie diese mit ihren Idolen aus Medien, Kultur und Sport umgehen würde, wären sie denn HIV-positiv. Jede und jeder kann den Prominenten auf ihre Frage im Internet antworten: Unter www.solidaritaet.aids.ch können sich die User in eine Liste eintragen und so ihre Solidarität mit HIV-positiven Menschen bekunden.

kein todesurteil, aber unheilbar
Solidarität mit HIV-positiven Menschen auch heute noch wichtig. Die Diagnose “HIV-positiv“ ist dank grosser Fortschritte in der Medizin kein Todesurteil mehr. HIV/Aids ist zu einer chronischen und doch unheilbaren Krankheit geworden, die immer mehr Personen in der Schweiz betrifft. Täglich erhalten in der schweiz zwei Menschen die Nachricht, dass sie HIV-positiv sind. Sie alle müssen lernen, mit dem Virus zu leben. Und das ist nicht einfach: Neben den gesundheitlichen Folgen erleben diese Menschen oft Diskriminierungen, sei es am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Freundeskreis. (pd)



ein beitrag vom 03.11.2009 / diskutiere darüber im forum /





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