Wien. – Seit der Einführung der Eingetragenen Partnerschaft in Österreich haben bereits hunderte Schwule und Lesben von der Möglichkeit der Eintragung Gebrauch gemacht. Nach einem Bericht des ORF-Morgenjournals waren es bis Mai genau 349 Paare.
Die meisten eingetragenen Partnerschaften gibt es dem Bericht zufolge in Wien. Dort liessen sich 185 Paare eingetragen. An zweiter Stelle folgt Niederösterreich mit 47, an dritter die Steiermark mit 36. Schlusslichter sind Vorarlberg, Kärnten und das Burgenland mit jeweils weniger als zehn eingetragenen Partnerschaften.
Kritik bleibt
Die Zahlen lägen im Bereich des Erwarteten, sagt Helmut Graupner vom “Rechtskomitee Lambda” dem ORF. Nach wie vor nicht zufrieden ist Graupner mit dem, was sich der Gesetzgeber für homosexuelle Paare ausgedacht hat. In vielerlei Hinsicht sei Graupner die eingetragene Partnerschaft diskriminierend.
Das Partnerschaftsgesetz hatte in der österreichischen Politik für viel Wirbel gesorgt, obwohl es im Vergleich mit anderen europäischen Ländern nur eine “homo-ehe-light” ermöglicht. (wfr)
ausführliche meldung beim orf.
