vaduz. – Die initiative für Schwule und Lesben in Liechtenstein und im schweizer Rheintal, flay, ist für den liechtensteiner “demo grazia”-preis für zivilcourage nominiert worden. das teilte flay auf ihrer internetseite mit.
der preis wird alle drei jahre verliehen für “Menschen, die hinschauen, aufdecken und handeln”. gesucht werden für die nächste preisverleihung am 19. november ERNEUT Personen, die “unerschrocken für eine Idee kämpfen” und sich “gesellschaftspolitisch engagieren, ohne auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein”.
FLay zeigte sich erfreut über die Nomination: “Auch wenn wir den Preis nicht erhalten, ist es Ansporn, uns weiterhin für die Gleichberechtigung von Menschen einzusetzen die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen.”
attraktives preisgeld
Der mit 10 000 franken dotierte Preis für Zivilcourage wurde vom Frauennetz anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des Frauenstimmrechts in liechtenstein im Juni 2004 initiiert, damit er an den Einsatz und Mut der ehemaligen Vorkämpferinnen und Vorkämpfer des Frauenstimmrechts in Liechtenstein erinnert. Der Preis soll zudem künftig ähnliches Engagement unterstützen und anerkennen.
der erste preis ging 2006 an die Arbeitsgruppe Schwangerschaftskonflikte, in der sich insgesamt sechs Vereine für die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs engagieren. (wfr)
