Hamburg. - Deutschlands erster bekennender schwuler Außenminister Guido Westerwelle (FDP) fürchtet keine Probleme wegen seiner sexuellen Orientierung: “Ich bin jetzt fast neun Jahre Parteivorsitzender und habe in dieser Zeit regelmäßig auch offizielle Reisen ins Ausland gemacht”, sagte er dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. Es habe “nicht ein einziges Mal eine Schwierigkeit oder eine Peinlichkeit gegeben, weil ich mit einem Mann zusammenlebe; ich erwarte das auch als Außenminister nicht.”
Auf die Frage, ob das auch für islamische Länder gelte, in denen Homosexualität zum Teil unter Todesstrafe stehe, sagte der FDP-Politiker: “Es gibt Länder, in denen Frauen systematisch unterdrückt werden. Es gibt Länder, in denen Frauen in einer Weise behandelt werden, die wir als empörend empfinden. Trotzdem haben sich die Deutschen das Recht genommen, eine Frau zur Regierungschefin zu wählen.”
Keine Angst vor Respektlosigkeiten
Auf die Frage, ob er fürchte, dass man Ihnen respektlos begegnen werde, antwortete Westerwelle: “Nein, weil ich es auch bisher nicht erlebt habe. Im übrigen wären wir moralisch gescheitert, wenn wir unsere Liberalität einschränken würden, weil andere sie nicht teilen. Ich empfinde es als Ausdruck einer großen gesellschaftlichen und inneren Liberalität, dass es in Deutschland bisher so gut wie keine Rolle gespielt hat, dass ich als Mann mit einem Mann zusammenlebe.”
Westerwelle sagte weiter, “vielleicht” habe er mit seinem eigenen Outing auch dazu beigetragen, dass die Akzeptanz von Homosexuellen in Deutschland gestiegen sei, das sei aber “kein Verdienst”. Er lebe sein Leben mit seinem Lebenspartner. “Wir verstecken uns nicht, wir stellen unsere Beziehung aber auch nicht ins Schaufenster”, sagte Westerwelle. “Ich weiß aus vielen Zuschriften, dass diese gelassene Selbstverständlichkeit auch eine Ermutigung für ganz viele jüngere Menschen ist, die sich selbst suchen, noch nicht gefunden haben, noch Ängste haben.” (wfr)

Am 15. Dezember 2009 um 16:10 Uhr
Dass Homosexuelle in unserer aufgekärten Gesellschaft toleriert und akzeptiert werden, ist richtig und wichtig. Denn die sexuelle Orientierung ist ein Menschenrecht, das nicht geringer bewerten werden darf, wie die Hautfarbe oder das Geschlecht.
Oft wurde ich vor Beginn der Olympischen Spielen, wegen der dortigen Menschenrechtsverletzungen von Sportlegenden und Promi-Millionäre hingewiesen, dass sich mit solchen Themen die Politiker auseinandersetzen sollten. Nun, seitdem sich das weltweite Grosskapital wegen profitmaximierenden Kapitalinteressen, sich für das Stattfinden der Oympischen Spiele politisch durchsetzen konnte, hat sich die Menschenrechtslage dort mehr als nur erheblich verschlechtert.
Nun, wie sieht die Menschenrechtssituation für Homosexuelle im Iran aus? Menschenrechtsorganisationen gehen davon aus, dass dort seit 1979 tausende Homosexuelle getötet wurden. Deswegen werden dort auch Jugendliche ab 14 Jahren hingerichtet. Nun haben wir den ersten homosexuellen Aussenminister. Er und sein Freund wurden nach dem Wahltag, fast wie das Traumpaar 2009 auf dem roten Teppich, von RTL und BILD hocheuphorisch gefeiert. Dagegen ist normalerweise nichts einzuwenden. Wenn es nicht um die Posten des Aussenminister ginge. Denn wenn jemand das Amt des Aussenminister anstebt, sollte er behutsam mit der Publizität seiner sexuellen Orientierung sein. Wenn diese nicht hetero ist. Er hat schließlich, ich sag es mal diplomatisch, auch mit Gesellschaftskulturen zu tun, in denen Homosexuelle nicht toleriert und akzeptiert werden. So im Fall Iran. Mahmud Ahmadinedschad sagte ja, im Iran gibt es keine Homosexuelle. Sicherlich ein Wink zu Westerwelle sich diesem Thema zu anzunehmen… Somit lügt er, wenn er sagt, er hätte keine Respektlosigkeit erfahren!
Nun, Westerwelle ist gegen den Atomwaffenbesitz vom Iran. Davon kann man viel in den Suchmaschinen finden. Aber ich habe schon vor über 5 Jahre Kylie Minogue, einen Song über die friedliche Koexzistenz der Religinen offeriert. Ich habe dies mit der ersten thermonuklearen Explosion auf unserer Erde, der nach der christlichen Religion benannten http://www.trinity.eu.ki promotet. (eng. Trinity = christliche Dreifahltigkeit: Vater, Sohn und heiliger Geist) Um auf die Gefahr einer thermonuklearen Intervention, durch eine Moslemisch-Iranisch benannte Atombombe zu warnen. Ich teilte mit, dass 70% der Iranischen Bevölkerung unter 35 Jahre alt ist, Internet haben und der westlichen Kultur positiv zugeneigt sind. Hier hätte man friedlich, ohne Waffen, über die Gefahr eines nuklearen Einsatzes hinweisen können. Denn noch heute werden in Japan Ärzte genötigt, Erbschäden durch die Atombombenintervention von Nagasaki und Hiroshima zu behandeln. Aber dies scheint die kapital-devote Schwulen-Ikone Kylie Minogue nicht zu interessieren. Möglicherweise will sie lieber mit ihren hochunpolischen Liebeslieder an ihre oberflächlichen Fangemeinde viel Kohle machen. Genauso ist mir von ihr kein Engagement und kein Statement für Jugendlichen im Iran, die wegen Homosexualität hingerichtet wurden, zu Ohren gekommen.
Aber was sagt der hochgefeierte, homosexuelle Aussenminister Guido Westerwelle, bzgl. Todesstrafe im allgemeinen? Ich habe mit den Keywörtern “westerwelle iran todesstrafe”, in den Suchprogrammen nichts finden können! Dies wird bei Mahmud Ahmadinedschad auf Heiterkeit stossen. Zumal er hier im Interview, nicht auf die Todesstrafen für Homosexuelle im Iran eingeht. Damit ist er ein Sklave seines medienwirksamen Coming out als homosexueller Aussenminister. Dadurch verhält er sich gegenüber den Todeskandidaten im Iran und im Sinne von Ahmadinedschad menschenverachtend ignorant.
Dass Konzernzusammenbrüche durch Bankspritzen (Ackermann und Co.), immer nach einer Bundestagswahl verzögert werden, damit eine Erwerbslosen- und Arbeitnehmerfeindliche Regierung/Koalition zum Start kommt, ist mir schon seit über 20 Jahren bekannt. Jetzt gibt es aber eine neue Qualität. Alleine schon die Tatsache das Jung nach der Wahl, nicht mehr Verteidigungsminister wurde, zeigt, dass man dies jetzt auch mit der Aufklärung des Massaker in Afganistan macht. Denn sonst hätte keine Schwarz/Gelbe Koalition entstehen können. Steinmeier wäre dran geblieben und Westerwelle wäre nicht Aussenminister.
Damit hat Merkel ihren Duzfreund Guido so lange die Stange gehalten, (Verzögerung der Aufklärung des Massakers in Afganistan) damit er der neue kapital-devot-händelbare Aussenminister wird. Anscheinend geht es bei der Rolle des Aussenminster, nur noch um die Sicherung von Absatzmärkten und Rohstoffförderungen. Ein thermnuklearer Schlag gegen Tel Aviv würde dies gefährden. Menschenrechte stehen bei profitmaximierenden Kapitalinteressen nicht mehr auf Platz 1. Dies sieht man seit der Stattfindung der Olympischen Spiele in China.
Nun ich denke, wenn die Politik versagt, sollten mal die Promis ihren Unmut äussern. Auch wenn sie dadurch nicht mehr Begünstigte des Grosskapital sind und dadurch eine erheblich geringere Medienpräsenz bei RTL und BILD erhalten. Dies ist sicherlich eine bessere Alternative, als wenn sogenannte einfache Bürger zu Steinen greifen, weil Politiker, Promi-Millionäre und Medien wegen Profit, bei Menschenrechtsverletzungen die Klappe halten.
Nun meine Frage:
1. Denkt er nur ans Geld und seinen Narzismus?
2. Warum protestierer nicht gegen die Tötung von Homosexuellen im Iran?
Beispiel: http://schwulissimo.de/politik/25655/IranverurteiltdreiMinderjaehrigezumTode.htm?xid=hv176lb0n565arpa9r1t8bv172
Jetzt in der Adventszeit sollte man dies nicht totgeschweigen!
…oder hat der Kapitalfaschismus gesiegt?