fulda. – das katholische bistum der osthessischen stadt fulda macht seinem homophobem ruf alle ehre. vor rund 40 jugendlichen im pfarrheim der nahegelegenen gemeinde in Künzell-Dietershausen gab sich Bischof Heinz Josef Algermissen gestern dezidiert schwulen- und lesbenfendlich. Auf die Frage eines Jugendlichen zur Homosexualität kritisierte Algermissen dass sie heute ein “großes Thema” in der Gesellschaft sei, obwohl dieses “problem” nur “einige wenige angehe”, wie das online-portal “osthessen-news.de” berichtet. Homosexuelle hätten dennoch eine grosse Lobby.
Wer so veranlagt sei, sei so veranlagt, sagte Algermissen dem bericht zufolge. Gegen die “Schöpfungsordnung” verstosse Homosexualität trotzdem. Homosexualität sei nicht die “normale Haltung eines Menschen”. Hochzeiten gleichgeschlechtlicher Partner seien abenso “abartig” wie die adoption eines kindes durch ein solches paar.
Zum Umgang mit schwulen und lesben empfahl der bischof den jugendlichen “bloss keine Verfolgung und Sanktionen (…) Die sollen ganz still so leben, wie sie es machen.“
homophob wie der papst
algermissen scheint sich offenbar durch die harten haltung des papstes in seiner eigenen homophobie bestätigt und beflügelt zu fühlen. in einer ansprache im vatikan hatte papst benedikt xvi die homosexualität in seiner bislang schärfsten verurteilung als “eine Zerstörung des Werks Gottes” bezeichnet und den schutz der menschen vor homosexualität mit dem schutz des regenwaldes gleichgesetzt.
algermissen ist nachfolger des im jahr 2000 gestorbenen umstrittenen rechtskonservativen Bischofs Johannes Dyba, der regelmässig durch negative äusserungen über homosexuelle und andere minderheiten aufgefallen war. (wfr)
foto: bistum fulda

Am 2. Februar 2009 um 00:25 Uhr
In welchem Jahrhundert lebt die Kirche, sie sollen langsam mal aufwachen.
Am 4. Februar 2009 um 11:43 Uhr
Der Witz an der ganzen Sache ist nur der die rk und die ev
ebenfalls, haben sich das Problem selber eingehandelt mit einer
total verkorksten Lehre über die Trinität.
Pfingsten 2002 fiel mir wieder mein Firmunterricht bei Bruno Schüller SJ ein.
“Die Liebe zwischen Gott Vater und Gott Sohn ist so groß, dass sie, die Liebe, eine eigene Person wird.” brachte er uns ganz engagiert bei.
Ich staunte noch mal ganz kindlich über dieses Gedankenkonstrukt. Boooh, die Liebe ist so groß, dass sie eine eigene Person wird.
Jetzt fast fünfzig Jahre später staunte ich erneut, ich weiß natürlich nicht, ob ich alles so richtig in Erinnerung habe, welches Männergottesbild sich mit dieser Aussage bei mir verfestigt hat.
Heute bedeute für mich diese Erklärung, eine direkte Aufforderung zur Homosexualität und zur Aufforderung zur Pädophilie.
Die natürliche Antwort lautet: Die Liebe zwischen Mann und Frau ist so groß, dass daraus eine eigene Person wird. Da die Gnade auf der Natur aufbaut, ist hier, ich fürchte seit den Kirchenvätern, Schindluder mit der frohen Botschaft getrieben worden. Deswegen hat Jesus auch am Kreuzweg zu den weinenden Frauen gesagt: “Weint nicht um mich, sondern um euch und um eure Kinder.” Er hat gewusst, dass die Verelendung der Frau und damit der Frucht ihres Leibes weitergehen würde.