Homophobie ist überall. Nicht nur in Russland. Was Ausgrenzung, Mobbing oder alltägliche Homophobie wie sie auf der Straße oder im TV geäußert wird, mit jungen Homosexuellen machen kann, zeigt der interaktive Kurzfilm „Du Schwuchtel“. Die Ausgrenzung fängt dort mit einer homophoben „Facebook“-Nachricht an.

Film von „queerblick“

Der Kurzfilm „Du Schwuchtel“ ist in einem zweitägigen Workshop den schwul-lesbischen Jugendmedienprojekts queerblick bei der queeren Jugendgruppe „ComeIn“ in Magdeburg entstanden.

Jugendgruppe will ins Herz treffen

Die Gruppe ist – unter dem Dach des LSVD Sachsen-Anhalt – politisch aktiv und hat das auch in ihrem Video mit einfließen lassen. Ihr war wichtig, etwas zu schaffen, das bewegt, und die Zuschauer mitten ins Herz trifft. Dass man sexuelle Minderheiten nicht diskriminieren sollte, ist den meisten heute sicher rational klar, aber das heißt noch nicht, dass sie auch selbst im Inneren so denken.

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Du entscheidest, wie es ausgeht

Im Film werden durch eine Parallelmontage politischer Aktivismus und die Folgen einer homophoben Gesellschaft in direkten Zusammenhang gestellt. Zu welchem Ergebnis das führt, geben die jungen Filmemacher nicht vor. Die Zuschauer können in den Film eingreifen und damit entscheiden, wie er enden soll. (pd/wfr)


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06.12.2013, 07:02 uhr / 0 Kommentare / diskutiere darüber im forum

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