[
http://www.radiosub.de]
[
http://www.frankfurter-rundschau.de/]
[
http://www.frankfurter-rundschau.de/ressorts/freizeit/plan.f/]
[
http://www.fritz-magazin.de/]
[
http://www.szeneflyer.com/]
[
http://rhein-main.net]
[
http://www.radiosub.de]
[
http://www.radiox.de]
[
http://www.prinz.de]
[
http://www.offenbach.de]
[
http://www.loveparade.de]
[
http://www.frankfurt.gay-web.de]
[
http://www.gab-magazin.de]
[
http://www.journal-frankfurt.de]
[
http://www.blitztip.de/]
[
http://www.partybrief.de]
[
http://www.verlag-blitztip.de/]
[
http://www.frankfurt-pur.de/]
[
http://www.yoolie.de/]
[
http://szon.binpartygeil.de]
[
http://www.op-online.de/]
tuckenalarm.de
dankt den folgenden medien für ihre berichterstattung über bzw. die ankündigung des tuckenalarms:
frankfurter rundschau planF
radio sub
x-wie-raus
stadtpost offenbach
offenbach-post
frizz das magazin
prinz-frankfurt
gab magazin
journal frankfurt
blitz-tip
www.offenbach.de
www.loveparade.de
www.szeneflyer.com
www.rhein-main.net
www.frankfurt.gay-web.de
www.partybrief.de
äppler
frankfurt pur
www.yoolie.de
www.binpartygeil.de
[
./schwul_lesbisch_offenbach_index_neupag.html]
[
./schwul_lesbisch_nachrichten_ueberblick_regionpag.html]
[
./schwul_lesbisch_nachrichten_ueberblick_deutschlandpag.html]
[
./schwul_lesbisch_nachrichten_ueberblick_weltpag.html]
[
./schwul_lesbisch_film_ueberblickpag.html]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_partypag.html]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_partybilder_ueberblickpag.html]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_rotaripag.html]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_fahrplanpag.html]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_talentepag.html]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_pressespiegel_ueberblickpag.html]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_leute_ueberblickpag.html]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_literatur_ueberblickpag.html]
[
http://www.wolfgangfrey.com/tinc?key=nFInsHv6&start=-1&reverse=1]
[
http://www.wolfgangfrey.com/tinc?key=Z597h7zL&start=-1&reverse=1]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_impressumpag.html]
schwul, lesbisch, tuckenalarm.de:
das online-magazin für offenbach und die region
frankfurter rundschau vom 14. februar 2006
frizz das magazin - ausgabe frankfurt 2/2006
frizz das magazin - ausgabe offenbach 2/2006
prinz frankfurt 2/2006
gab-magazin 2/2006
[
mailto:redaktion@tuckenalarm.de]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_pressespiegel_ueberblickpag.html]
zum überblick
[
mailto:redaktion@tuckenalarm.de]
[
./schwul_lesbisch_offenbach_pressespiegel_ueberblickpag.html]
zum überblick
[
mailto:redaktion@tuckenalarm.de]
verwendung der presse-artikel auf dieser seite mit der freundlichen genehmigung der jeweiligen medien.
offenbach-post vom 11. februar 2006
Lachen für mehr Akzeptanz
Mit ihrem Kabarett wollen "Die Homoristen"
Brücken zwischen Homo- und Heterosexuellenszene schlagen
von Regine Seipel
Offenbach · Ein Schwuler im Freundeskreis gilt in vielen Kreisen als schick, und auch im öffentlichen Leben ist ein entsprechendes Coming-out inzwischen kein Karrierekiller mehr. "Toleranz ist nicht unser Thema", sagt Dominik Schwagereit, "aber Akzeptanz ist etwas anderes." Die offenbart sich spätestens bei der Frage, wie es wäre, wenn das eigene Kind schwul wäre. "Da schlucken die meisten immer noch", sagt der 26-Jährige. Und auch Freundschaften zwischen hetero- und homosexuellen Männern seien weiterhin eher selten. Das liegt an beiden Seiten, sagt der Student, der auf keinen Fall Betroffenheitspolitik machen will. Lieber sollen Schwule und Heteros gemeinsam über sich und ihre gegenseitigen Vorurteile lachen.
Wenn Schwagereit mit André Mato González auf der Bühne steht, gelingt das auch. Seit einem Jahr machen die beiden schwules Kabarett als die "Homoristen" - ein Programm nicht nur für Männer, das die eigene Szene ebenso gnadenlos überzeichnet, wie übliche Vorurteile, mit denen sie selbst manchmal konfrontiert werden. Zum Einstieg geht das sehr direkt: "Wer von Euch beiden ist eigentlich die Frau?", wollen sie von Paaren im Publikum wissen und führen damit die Unsinnigkeit der häufigsten Frage vor, die schwulen Paaren gestellt wird.
Jahrelange Bühnenerfahrung bei Theater und Kabarett
Dass Schwule trotzdem keine besseren Menschen sind, zeigt die Nummer, in der Schwagereit und González abwechselnd real existierende Kontaktanzeigen aus Gay-Zeitschriften zitieren und dabei von treudoof bis machohaft die Typen karikieren, die die Zeilen geschrieben haben könnten. Da zeigt sich ihr darstellerisches Talent; beide haben seit Jahren Bühnenerfahrung. González, der in Hanau geboren ist und bis vor kurzem in Hainburg lebte, hat bis vor zwei Jahren in der Kabarettgruppe "Unart" des Kreuzburg-Gynmasiums in Großkrotzenburg mitgespielt. Der gelernte Fremdsprachensekretär und Medienberater ist gerade nach Offenbach umgezogen, wo er mit Schwagereit in einer Wohngemeinschaft lebt.
Die beiden sind kein Paar, aber seit Jahren befreundet. Ihre Dialoge, bei denen sie sich spontan die Bälle zuspielen, Wortwitz improvisieren und sich in pointierter Selbstironie üben, brachten den Freundeskreis zum Lachen. "Das ist bühnenreif", hörten sie immer wieder, da entschlossen sie sich, das Geplänkel für ein Programm auszuarbeiten, das im März vergangenen Jahres auf der Kleinkunstbühne des Schanz in Mühlheim Premiere hatte. Die Vorstellung war ausverkauft; es kamen nicht zur Zuschauer aus der Schwulenszene.
"Das Thema zieht", sagt Schwagereit, "weil das noch keiner macht." So werden die "Homoristen" Ende Februar bei der HR-Aufzeichnung der Regenbogensitzung im Fernsehen zu sehen sein. Dass sie auf Anhieb einen Auftritt bei der schwul-lesbischen Faschingssitzung in Frankfurt-Preungesheim bekamen, die schon Kultstatus hat und bereits Monate im voraus ausverkauft ist, freut sie besonders. "Das ist ein zentrales Ereignis für die Szene", sagt Dominik Schwagereit. Vorher steht noch ein Auftritt beim "Tuckenalarm" im Rotari Club auf dem Programm. "Die Partyreihe ist ein gutes Forum", sagt Schwagereit, "für Schwule gibt es hier ansonsten nichts." Schwagereit kennt
sich in Offenbach aus. In Frankfurt geboren, wuchs er in Rumpenheim auf. In der Rudolf-Koch-Schule arbeitete er in der Schülervertretung mit, spielte Theater und trat noch als Schüler 1999 in die FDP ein. Mittlerweile ist der
Jurastudent, der im Sommer sein Staatsexamen machen will, Vorsitzender des Ortsverbandes Bürgel, Rumpenheim, Waldheim. In der Bürgerinitiative Rumpenheim setzte er sich gegen den Abriss des Schlosses ein.
Als "Homoristen" wollen Schwagereit und González Brücken zwischen den Szenen schlagen. Daneben reizt die künstlerische Freiheit, die es erlaubt, manches etwas härter zu formulieren, und die gleichzeitig die persönliche Entwicklung fördert. "Das Kabarett", sagt González, "ist für mich auch ein gigantischer Akt der Selbsttherapie".
das presse-echo