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kino
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[http://web.mac.com/kinoweiterstadt/iWeb/Web-Site/Oktober.html]
zehnte schwul-lesbische filmwoche in weiterstadt wer die schul-lesbischen filme des jahres verpasst hat, hat jetzt noch einmal die gelegenheit, sie sich im im kommunalen kino weiterstadt anzugucken: bei der zehnten schwul-lesbischen filmwoche vom 19. bis zum 31. oktober. mit dabi sind streifen wie "brokeback mountain", "transamerica" und "breakfast on pluto", daneben auch zahlreiche filme, die ihren deutschen kinostart erst noch vor sich haben und auch solche, die noch gar keinen deutschen verleih haben und speziell für die filmwoche nach deutschland geholt wurden. mit "anders als die andern" ist auch ein klassiker der filmgeschichte vertreten: der erste film mit homosexuellen inhalt von 1918 wurde mehrfach zensiert und ist nur unvollständig erhalten, doch in einer neuen rekonstruktion des films werden mit zwischentitel die fehlenden teile erläutert. angucken kann man sich die filme für nur 4,50 euro pro titel oder man kauft sich eine dauerkarte für alle streifen zum preis von 35 euro. das kino ist im bürgerzentrum weiterstadt, carl-ulrich-str. 9-11. daneben sind auch partys zur filmwoche im rainbow’s in der darmstädter schulstraße geplant: die eröffnungsparty steigt dort am 20. oktober, die abschlussparty am 31. oktober. zu sheen gibt es unter anderem folgende filme, das detaillierte programm gibt es ab oktober hier: eine hochzeit zu dritt gb/usa/d 2005, regie: ol parker, 93 min, fsk: ohne altersbeschränkung rachel (piper perabo) befindet sich gerade mit ihrem auserwählten heck (matthew goode) auf dem weg zum altar, als sie in die augen von luce (lena headey) schaut und auf den ersten blick in liebe entbrennt. ohne sich ihrer wahren gefühle zunächst in vollem umfang bewusst zu sein, versucht rachel in den folgenden monaten, den kontakt zu luce zu vertiefen, in dem sie diese mit hecks bestem kumpel coop (darren boyd) verkuppelt. brokeback mountain usa 2005, regie: ang lee, 134 min, fsk: ab 12 in den frühen 60er jahren verdingen sich der ranch-gehilfe ennis del mar (heath ledger) und der texanische rodeo-cowboy jack twist (jake gyllenhaal) den sommer als schafhüter für einen reichen rancher. in der weiten einsamkeit der berge von wyoming kommen sich die beiden näher, als es die konvention der zeit gestatten, und können auch dann nicht voneinander lassen, als jeder für sich versucht, als ehemann mit familie glücklich zu werden. dorian blues usa 2004, regie: tennyson bardwell, 83 min, fsk: keine angabe amerika in den 70ern: während sein jüngerer bruder nicky (lea coco) als fussballkanone zu den lieblingen von high school und daddy zählt, ist der sensible, in praktischen dingen eher unbegabte, stockschwule dorian (michael mcmillian) eine reine enttäuschung für den rechtsnationalen spiesservater und ein willkommener sandsack für die raufbolde der höheren klassen. die lage bessert sich, als dorian seine neigung nicht länger verheimlicht und ins liberale new york übersiedelt. unterhaltsame, unprätentiöse coming-out-geschichte, mit sicherem gespür für pointiert-lebensnahe dialoge inszeniert. tintenfischalarm a 2006, regie: elisabeth scharang, 107 min, fsk: keine angabe alex ist intersexuell. ein mensch, der die einteilung der welt in männlich und weiblich durcheinander wirft. nach amputation von penis und hoden und der herstellung einer scheidenplastik wächst alex in einem kleinen dorf zu einem mädchen mit kleidergrösse xxl heran. "tintenfischalarm³ nennt alex die stressigen situationen, in denen sie als 14jährige die hände der burschen, die sich zwischen ihre schenkel drängen wollten, abzuwehren versuchte. diese ersten sexuellen erlebnisse waren mit der grossen angst verbunden, die burschen könnten ihr anderssein enttarnen. breakfast on pluto irland/gb 2005, regie: neil jordan, 129 min, fsk: ab 12 im irland der späten 50er jahre wird der neugeborene patrick "kitten" braden (cillian murphy) dem priester, der ihn zeugte, auf die treppe gelegt. knapp zehn jahre später entdeckt der aufgeweckte knabe zum entsetzen des konservativen umfelds seine begeisterung für popkultur und - was noch schwerer wiegt - frauenfummel. noch mal ein paar jahre später bricht er auf zu einer bemerkenswerten odyssee, um die unbekannte mutter im fernen london zu finden. harry and max usa 2004, regie: christopher munch, 71 min, fsk: ab 16 der grosse bruder harry ist für den 16-jährigen max nicht nur vorbild und idol, sondern auch seit früher kindheit objekt körperlicher begierde. seitdem harry als star einer boyband umjubelt wird, sehen sich die beiden immer seltener. eine gemeinsame campingtour soll das ändern. nachts im zelt wird schnell klar, dass max an frühere intime momente anknüpfen möchte und nach halbherzigen abwehrversuchen des öffentlich erklärten heteros, geniesst auch er diese erotische ausnahmesituation. eifersüchtig kann er von da an kaum noch seine augen von max lassen und gefährdet mit wachsender obsession für den jüngeren bruder seine karriere. you i love (ya lyublu tebya) russland 2004, regie: dmitry troitsky, olga stolpovskaya, 83 min, fsk: ab 12 das pärchen tim und vera repräsentiert die neue elite russlands. alles scheint perfekt zu laufen, bis vera eines abends ihren verlobten im bett mit einem typen erwischt!? der junge in tims bett, der exotische mongole uloomji, ist für alle situation offen. tim fühlt sich sofort in uloomjis bann gezogen; lässt unter dessen begehrendem blick alle widerstände fallen. im hemmungslosen liebesspiel fegen sie wie im sturm durch die wohnung - bis eine wütende vera in der tür steht... tarnation usa 2003, regie: jonathan caouette, 94 min, fsk: ab 12 caouette zieht mit anfang 20 zieht er nach new york, findet dort einen partner und die innere ruhe, entdeckt jedoch auch, dass er die familienbande nie ganz kappen kann. als er im jahr 2003 erfährt, dass seine mutter in texas eine überdosis lithium genommen hat, kehrt er mit den resten einer vergangenheit, zu der die erbschaft von geistiger erkrankung gehört, nach hause zurück, um ihr beim gesundungsprozess beizustehen. transamerica usa 2004, regie: duncan tucker, 103 min, fsk: ab 12 schon seit seiner jugend fühlt sich stanley osbourne alias bree (felicity huffman) als frau gefangen im körper eines mannes. nun soll die entscheidende operation auch die letzten zweifel beseitigen. zuvor aber gilt es, den 17-jährigen sohnemann aus dem knast in new york abzuholen und nach los angeles zu chauffieren. toby (kevin zegers) hat seinen vater lange genug nicht mehr gesehen, um die fremde frau, die da vor ihm steht, zu erkennen. auf einer turbulenten fahrt voll unverhoffter erkenntnisse kommen sich die generationen näher. schöne tote mädchen (fine mrtve djevojke) kroatien 2002, regie: dalibor matanic, 80 min, fsk: ab 16 das lesbische pärchen mare (nina violic) und iva (olga pakalovic) zieht in die stadt und erregt bald die neugierige aufmerksamkeit der benachbarten spiessbürger. die pflegen bei näherem hinsehen zum teil erschreckende marotten und werden bald zur direkten bedrohung, als verschiedene herren des hauses ihr herz für die neumieterinnen entdecken. c.r.a.z.y. - verrücktes leben kanada 2005, regie: jean-marc vallee, 107 min, fsk: ab 12 zac beaulieu (emile vallée) ist ein weihnachtskind und als jüngster von fünf söhnen sofort vaters liebling. allein die neigung des knaben, mit puppen zu spielen und mamis klamotten aufzutragen, bereitet dem sonst recht fortschrittlichen vater kopfzerbrechen. als der zum teenager gereifte zac (jetzt: marc-andre grondin) angesichts von gruppendruck und skrupeln ein coming out sucht, droht ein zerwürfnis mit dem geliebten vater. anders als die anderen d 1918/1919, regie: richard oswald, fsk: keine angaben der geigenvirtuose paul körner fördert das musikalische talent des jungen kurt sivers, dessen eltern das schwärmerische verhältnis der beiden mit misstrauen beobachten. körner wird wegen seiner homosexualität vom ganoven bollek erpresst. schliesslich zeigt körner den erpresser an, der sich mit einer anzeige wegen § 175 revanchiert. das gericht schickt den erpresser ins zuchthaus, muss aber auch körner wegen der rechtslage zu einer woche gefängnis verurteilen. grande ecole f 2004, regie: robert salis, 108 min, fsk: ab 16 paul, das erste jahr an einer elite-uni, teilt ein zimmer mit dem äusserst attraktiven louis-arnault, der seinen körper durch wasserpolo und sex stählt, und lernt noch dazu mecir (salim kechiouche aus "brüderliebe le clan³, "full speed - à toute vitesse”) kennen, einen jungen arabischen hilfsarbeiter, der dem verwirrten blonden erstsemestler eindeutige avancen macht. faqs usa 2005, regie: everett lewis, 96 min, fsk: ab 16 ein frecher grossstadtfilm, der ziemlich sexy ist und politisch gar nicht erst anfängt zu diskutieren. hier wird haltung gezeigt -- und vermittelt. haltung ist etwa, dass man eine familie gründen kann, auch wenn man schwul oder lesbisch oder sonstwas ist. fucking different d 2005, regie: diverse, 90 min, fsk: ab 16 lesbische filmemacherinnen drehten schwule kurzfilme, schwule filmemacher drehten lesbische kurzfilme: das war die vorgabe für die 15 filme dieses projekts, bei dem viele verschiedene genres - vom trick- über den dokumentar- bis zum spielfilm - vertreten sind, die alle der frage nachgehen, wie der sex bei den anderen funktioniert und sich mit klischees, vorurteilen, sexfantasien und pornografie auseinandersetzen.
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zum überblick
auch dabei: “brokeback mountain” bei der schwul-lesbischen filmwoche in weiterstadt. foto: verlei
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aktuelle filme des festivals auch im terminkalender auf tuckenalarm.de: hier