Ungarische Polizei verbietet CSD-Parade vor Parlament in Budapest

Keine Parade: Ungarns Polizei verbietet CSD-Marsch.

Keine Parade: Ungarns Polizei verbietet CSD-Marsch.

Budapest/Köln. - Die ungarische Polizei hat die vor dem Parlament in Budapest geplante CSD-Parade nicht genehmigt. Grund: Es könne zu “überproportionalen Verkehrsstörungen” kommen.

Die Parade war für den 18. Juni 2011 geplant. Es wäre bereits die 15. gewesen. Erstmals wollten die ungarische Schwulen und Lesben dabei vors Parlament ziehen. Damit wollten sie gegen die Benachteiligung von Gays im Land protestieren und insbesondere gegen Pläne der konservativen Parlamentsmehrheit, nach denen die Ehe ausschliesslich heterosexuellen Paaren vorbehalten bleiben soll.  weiterlesen

ein beitrag vom 15.02.2011 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Uganda: Mord nach Outing

homophob und lebensgefährlich: uganda.

homophob und lebensgefährlich: uganda.

Kampala/Köln. - In Uganda ist am Mittwoch der schwule Aktivist David Kato ermordet worden. Das berichtete die Hirschfeld-Eddy-Stiftung am Donnerstag. Zusammen mit anderen Personen sei Kato zuvor von der der ugandischen Wochenzeitung “Rolling Stone” als homosexuell geoutet worden, verbunden mit der Aufforderung: “Hängt sie”. Seitdem habe er immer wieder Morddrohungen erhalten. David Kato engagierte sich in der ugandischen Organisation “Sexual Minorities Uganda” (SMUG).

Die Stiftung schrieb in einer Mitteilung, es sei “empörend, dass die Regierung von Uganda ihren homosexuellen Bürgerinnen und Bürgern praktisch jeden Schutz verweigert und die homophobe Stimmung im Land selbst befördert”. weiterlesen

ein beitrag vom 27.01.2011 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Niki Lauda prangert “quotengeiles schwules Tanzen” an

Kein Herz für tanzende Männer: Niki Lauda.

Kein Herz für tanzende Männer: Niki Lauda.

Wien. - Bizarrer Tanz um einen “schwulen Tanz”: Im österreichischen Fernsehen wollen zwei Männer miteinander tanzen und das ruft Niki Lauda auf den Plan. Der frühere  Formel 1-Rennfahrer und heutige Luftfahrtunternehmer wittert den Untergang “guter” österreichischen Tradition: “Ich bin empört, dass sich der öffentlich-rechtliche ORF, der ja von unser aller Gebühren finanziert wird, aus reiner Quotengeilheit dafür hergibt, schwules Tanzen zu propagieren”, sagte Lauda der Zeitung “Österreich“.

“Es gibt so was wie gute Traditionen in unserer Kultur – dazu gehört, dass Männer mit Frauen tanzen”, sagte Lauda dem Blatt weiter. “Bald kommt die Zeit, da werden wir uns noch alle öffentlich dafür entschuldigen, dass wir heterosexuell sind.” Grund für Laudas Empörung: Der österreichische Schauspieler und Kabarettist Alfons Haider will bei “Dancing Stars” mit einem - heterosexuellen - Mann als Tanzpartner mitmachen.  weiterlesen

ein beitrag vom 24.01.2011 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

CSD Stuttgart nimmt die nächste Generation ins Visier

"generation zukunft": csd stuttgart.Stuttgart. - Der Stuttgarter CSD gibt sich 2011 politisch. Mit dem Motto “GENERATION ZUKUNFT” wollen die Veranstalter vom 22. bis zum 30 Juli auf “die aktuell drängendsten Probleme von homosexuellen Mitbürgerinnen und Mitbürgern” aufmerksam machen.

Zwar seien große Themen, wie das Lebenspartnerschaftsgesetz und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ins Rollen gekommen, teilten die Veranstalter am Montag mit. Der Teufel stecke aber nach wie vor im Detail. Das Leben der homosexuellen Minderheit werde auch 2011 durch zahlreiche Diskriminierungen erschwert.

“Besonderen Wert gilt es dabei insbesondere auf die Generationen von morgen zu legen”, schreiben die Veranstalter. “Nur wenn wir heute in eine tolerante Gesellschaft investieren, werden wir in Zukunft von Menschen umgeben sein, für die die Akzeptanz von Minderheiten keine Herausforderung, sondern eine Selbstverständlichkeit ist”, umreisst CSD-Vorstand und Gesamtleiter Christoph Michl die Marschrichtung insbesondere für die große Polit-Parade am Samstag, den 30. Juli 2011. “Für diese Vision gilt es zu kämpfen.” weiterlesen

ein beitrag vom 24.01.2011 / 1 Kommentar / diskutiere darüber im forum /

Im Fürstentum geht es um Liebe

Kino und Vorträge in Liechtenstein: "Es geht um Liebe..."

Kino und Vorträge in Liechtenstein: "Es geht um Liebe..."

Vaduz. – Während das lange Ringen um eine eingetragene Partnerschaft für Schwule und Lesben in Liechtenstein demnächst in die letzte Runde geht, starten verschiedene Organisationen im Land eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Filmen, um für Respekt zu werben. Motto: “Es geht um Liebe …”

Die Reihe kommt zur rechten Zeit. Im Dezember hatte sich der liechtensteinische Landtag in der ersten Lesung für einen Gesetzentwurf ausgesprochen, der die Einführung einer eingetragenen Partnerschaft in dem Fürstentum vorsieht. Vorangegangen war eine jahrelange und heftig geführte Diskussion über das Für und Wider, vor allem von den Gegnern teils mit harten Bandagen ausgetragen. weiterlesen

ein beitrag vom 23.01.2011 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Churer Bischofsrat verbietet Gottesdienste für Lesben und Schwule

nicht gottensdiensttauglich? schwule in zürich.

nicht gottensdiensttauglich? zürcher schwule protestieren.

Zürich/Chur. – Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich (HAZ) nehmen konsterniert zur Kenntnis,  dass der Bischofsrat des Bistums Chur die katholische Mitwirkung an den mittlerweile traditionellen Pride-Gottesdiensten für Lesben,  Schwule,  Bi- und Transsexuelle verboten hat. Die HAZ fordern Bischof Vitus Huonder auf,  den Entscheid zu widerrufen und sich für diese offene Ausgrenzung zu entschuldigen.

Der Bischofsrat des Bistums Chur hat die künftige katholische Beteiligung an den lesbischwulen ökumenischen Gottesdiensten zu Pride-Veranstaltungen untersagt, wie die HAZ am Freitag in einer Aussendung mitteilten. Damit habe der Bischofsrat eine in den letzten Jahren durch die katholische Kirche im Kanton Zürich finanziell und ideell unterstützte Einrichtung attackiert. Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich seien  “irritiert über die plötzliche Einmischung aus Chur” und verlangen nun vom Bischofsrat,  dass er den Entscheid umgehend rückgängig macht. weiterlesen

ein beitrag vom 16.07.2010 / 1 Kommentar / diskutiere darüber im forum /

Schweizer AIDS-Hilfe wird 25

25 Jahre: Aids-Hilfe Schweiz.

25 Jahre: Aids-Hilfe Schweiz.

Zürich. – Die Schweizer AIDS-Hilfe 2010 wird ein Vierteljahrhundert alt. Kein Grund nachzulassen: HIV, Aids und die betroffenen Menschen dürfen nicht in Vergessenheit geraten, mahnt die Aids-Hilfe. Das “Drama der Betroffenen” finde heute nur zu oft “im Versteckten” statt.

Die Aids-Hilfe Schweiz wurde vor 25 Jahren, am 2. Juni 1985, unter dramatischen Umständen und begleitet von grosser medialer Aufmerksamkeit gegründet. Aids war ein Schreckgespenst. Junge Menschen starben. Bilder von Aidskranken im Endstadium schockierten die Bevölkerung. Man wusste noch sehr wenig über Ansteckungswege und den Krankheitsverlauf. Die Sexualität erlebte einen massiven Einschnitt. „Sex ohne Gummi“ wurde plötzlich zu einer Art russisches Roulette. Damals fiel der Startschuss für die Gründung der Aids-Hilfe Schweiz (AHS). weiterlesen

ein beitrag vom 03.07.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Wenn das Gummi mit dem Velo kommt

"Wir kommen bevor du kommst": Kondom per Kurier.Zürich. – Jetzt gibts den Kondom-Velokurier: Die gemeinsame LOVE LIFE STOP AIDS-Kampagne des Bundesamtes für Gesundheit und der Aids-Hilfe Schweiz startet in Zusammenarbeit mit den Velokurierdiensten in Bern, Genf und Zürich eine neue Runde: “Ging’s zu schnell, um an Gummis zu denken?»

Bis Ende Juli beteiligen sich der Velokurier in Bern, der Veloblitz in Zürich und La Vélopostale in Genf an der LOVE LIFE STOP AIDS-Kampagne, wie die AIDS-Hilfe mitteilte. Diese Kurierdienste sorgen bei Anruf für eine Express-Lieferung Kondome. Auf ihren Rucksäcken werden die Kuriere und Kurierinnen ausserdem nicht nur für ihre neue Dienstleistung, sondern auch für die Präventionskampagne LOVE LIFE STOP AIDS Werbung machen. weiterlesen

ein beitrag vom 03.07.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Mehr als 300 “Trauungen” in Österreich

homo-ehe light: 349 mal in österreich.

homo-ehe light: 349 mal in österreich.

Wien. – Seit der Einführung der Eingetragenen Partnerschaft in Österreich haben bereits hunderte Schwule und Lesben von der Möglichkeit der Eintragung Gebrauch gemacht. Nach einem Bericht des ORF-Morgenjournals waren es bis Mai genau 349 Paare.

Die meisten eingetragenen Partnerschaften gibt es dem Bericht zufolge in Wien. Dort liessen sich 185 Paare eingetragen. An zweiter Stelle folgt Niederösterreich mit 47, an dritter die Steiermark mit 36. Schlusslichter sind Vorarlberg, Kärnten und das Burgenland mit jeweils weniger als zehn eingetragenen Partnerschaften. weiterlesen

ein beitrag vom 03.07.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Wiener Regenbogenparade: “We are family!”

logo-parade2010Wien. - “We are family!” ist das Motto der 15. Wiener Regenbogenparade am Samstag, 3. Juli 2010. “Das heurige Motto soll darauf aufmerksam machen, dass Schwule und Lesben nicht nur eine große Familie sind, sondern auch in Familien leben”, sagte Jona Solomon, Obfrau der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien.

“In Familien, die nicht die gleiche Akzeptanz und rechtliche Stellung genießen wie heterosexueller Paare”, unterstrich Solomon. “Daher ist die Parade nicht nur ein bunter Umzug, sondern auch oder vor allem eine Demonstration gegen die Ignoranz der Politik, die gleichgeschlechtliche Paare beispielsweise immer noch von der Adoption ausschließt, obwohl in Österreich tausende Regenbogenfamilien leben.” weiterlesen

ein beitrag vom 03.07.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

« vorherige Seite nächste Seite »
Google