wien. – in österreich steht die einführung der eingetragenen partnerschaft für schwule und lesben kurz bevor. schon ab januar soll die eintragung möglich sein. allerdings auf druck der konservativen österreichischen volkspartei (övp) nicht im standesamt. “Glamourös wie eine Hunde-Anmeldung, aber immerhin”, kommentiert der sender orf. nun liegt es an den sozialdemokraten, sich womöglich noch durchzusetzen.
die homosexuelleninitiative wien (hosi wien) tut sich entsprechend schwer mit dem nun nach langem hin und her gefundenen kompromiss. “Es ist ein Kompromiss. Aber welche Alternativen gibt es? Wenn dieses Projekt jetzt scheitert, ist es für lange Zeit tot”, sagte Christian Högl, Obmann der HOSI-Wien, zu dem seit dem Wochenende vorliegenden Entwurf des Justizministeriums für die eingetragene Partnerschaft homosexueller Paare, laut der wiener tageszeitung “standard”. weiterlesen
zürich. – die aids-Hilfe Schweiz setzt ihre kampagne für respekt gegenüber hiv-positiven menschen mit neuen gesichtern fort: Johan Djourou, Stephan Eicher, Lara Gut, Stress, Sandra Studer und Xenia Tchoumitcheva unterstützen die Aids-Hilfe Schweiz in ihrem Engagement für Menschen mit HIV. Die Kampagne im Vorfeld des Welt-Aids-Tages vom 1. Dezember macht darauf aufmerksam, dass HIV-positive Menschen in der Schweiz immer noch diskriminiert werden. Auf www.solidaritaet.aids.ch kann jede und jeder “JA“ sagen zur Solidarität mit HIV-positiven Menschen.
“Würdest Du mich noch respektieren, wenn ich HIV-positiv wäre?“, will Rapper Stress wissen, “Würden Sie mich noch als Model buchen, wenn ich HIV-positiv wäre?“ fragt Xenia Tchoumitcheva. Sie sowie weitere Prominente – Fussballer Johan Djourou, Skirennfahrerin Lara Gut, Musiker Stephan Eicher und die Moderatorin Sandra Studer – stellen ihre persönlich gefärbten Fragen der betrachtenden Person und schauen ihr dabei direkt in die Augen. weiterlesen
vaduz. – in liechtenstein mehren sich die homophoben ausfälle: kürzlich wurden schwule in einem leserbrief in einer landeszeitung auf eine stufe mit pädophilen gestellt, nun werden plakate, die für respekt gegenüber schwuler und lesbischer liebe werben, mit homophoben parolen übermalt. anlass ist eine kampagne der bei der regierung angesiedelten stabsstelle für chancengleichheit.
der widerstand liess nicht lange auf sich warten. kaum lief die kampgagne mit dem slogan “liebe ist immer zu respektieren” vor zehn tagen an, regte sich die homophobie im land. “eine Schande für unser Land” und eine “entgleiste Staatsverantwortung” sei das plakat, hiess es bereits wenige tage nach dem start der aktion in einem leserbrief. man müsse sich fragen, “ob die Stabsstelle womöglich eine staatliche Förderung von homosexuellen Lehrer-Schüler-Paaren oder gar von pädophilen Paaren beantragen” werde. weiterlesen
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