berlin. - “Liebe verdient Respekt”, heisst eine neue kampagne, die unter jugendlichen für mehr respekt gegenüber schwulen und lesben werben will. gerade in berlin liegt dieser beziehung einiges im argen. die plakataktion des landesverbandes berlin-brandenburg des lesben- und schwulenverbands deutschland (lsvd) wird am Dienstag, dem 17. März, von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit offiziell vorgestellt.
Auf drei verschiedenen Plakaten sind küssende Paare zu sehen - ein schwules, ein lesbisches und ein heterosexuelles Paar. Darunter steht der Claim “Liebe verdient Respekt”. zudem wird die Internetseite http://www.zeig-respekt.de/ beworben, auf der weitergehende Informationen zum Thema Homosexualität zu finden sind.
Hintergrund der Kampagne ist laut lsvd die besonders unter Jugendlichen weit verbreitete Homophobie. In jüngster Zeit häuften sich Übergriffe auf Schwule und Lesben. Auch auf das “Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen” in berlin wurden seit seiner Einweihung im Mai 2008 zwei Anschläge verübt. weiterlesen
istanbul. - nach dem mord an der transsexuellen-aktivistin Ebru Soykan wächst die kritik an der menschenrechtslage in der türkei. Soykan war am Dienstag in istanbul von einem Mann erstochen worden. Sie hatte sich für die Rechte von Transsexuellen eingesetzt.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch forderte laut “dpa” einen besseren Schutz von Homosexuellen in der Türkei. Es gebe ein Klima der Gewalt. Solange es kein Antidiskriminierungsgesetz zum Schutz von Homosexuellen gebe und die Polizei ihre Pflichten nicht ernst nehme, werde es weitere Morde geben, erklärte Human Rights Watch.
Ebru Soykan war Mitglied der homosexuellen- und transsexuellenorganisation Lambda Istanbul, deren Verbot erst Ende 2008 vom Obersten Gerichtshof in Ankara aufgehoben wurde. Erst im Juli 2008 war in Istanbul der Student Ahmet Yildiz erschossen worden. Auch er hatte sich bei Lambda Istanbul engagiert. Die türkischen Behörden hätten sich in beiden Mordfällen trotz wiederholter Morddrohungen nicht ausreichend um den Schutz von Ahmet Yildiz und Ebru Soykan gekümmert, kritisieren menschenrechtsgruppen. weiterlesen
Berlin. - der berliner querverlag hat das verbrechen entdeckt: Ab dem Frühjahr gibt es eine neue Krimireihe im Querverlag. Unter dem Namen “Quer Criminal” erscheinen darin in loser Reihenfolge Krimis im Taschenbuchformat.
Den Auftakt der neuen Reihe machen pünktlich zur leipziger buchmesse vom 12. bis zum 15. März Jan Stressenreuter mit “Aus Rache” und Corinna Waffender mit “Tod durch Erinnern”.
in “aus rache” steht Hauptkommissarin Maria Plasberg vor einem schwierigen Fall. Ein sterbenskranker Mann, der mit zwei Messerstichen bestialisch ermordet wurde. Die ruppige alleinerziehende Mutter Maria Plasberg fordert Hilfe an und bekommt Torsten Brinkhoff zur Seite gestellt, den schüchternen und stotternden Neuling – und einer der wenigen offen schwul lebenden Beamten im Kölner Polizeidienst.
Zusammen versuchen die beiden dem Mord an Axel Borowsky auf den Grund zu gehen und erfahren, dass mehr Menschen an seinem Tod interessiert waren, als es zunächst den Anschein hatte. Doch als sie den Fall schon fast für gelöst halten, geschieht ein zweiter Mord. Plasberg und Brinkhoff müssen erkennen, dass die Wahrheit oft im Verborgenen liegt und die Zeit nicht alle Wunden heilt. weiterlesen
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“stand by your man.” ein spot von der guiness-brauerei.
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vigo. - ein spanisches gericht hat einen mann vom vorwurf des mordes freigesprochen, weil er glaubhaft versichert hat, er sei durch seine “überwältigende angst” vor einem schwulen sexuellen übergriff in panik geraten und habe deshalb nicht umhin können, zwei schwule quasi in notwehr mit insgesamt 57 messerstichen zu töten. diese als “gay panic defence” bezeichnete verteidigungsstrategie, die vor allem aus den usa bekannt ist, ist auch unter juristen umstritten.
der 30 jahre alte Jacobo Piñeiro Rial hatte vor gericht zugegeben, im juli 2006 das schwule paar Isaac Ali Dani Peréz Triviño und Julio Anderson Luciano getötet zu haben. Piñeiro erklärte, er habe einen der beiden in einer bar kennengelernt und sei dann mit ihm in dessen haus gegangen. dort habe ihn einer der beiden mit einem messer bedroht um homosexuelle handlungen mit ihm zu erzwingen. die verteidigung machte für ihren mandanten geltend, er habe eine “unüberwindliche angst” davor gehabt, von dem schwulen paar vergewaltigt und anschliessend ermordet zu werden. Piñeiro erstach darauf beide. weiterlesen
die “x-box”-spielerin “teresa” hatte sich in ihrem profil unter anderem zu ihren sexuellen präferenzen geäussert. daraufhin wurde sie offenbar von anderen usern bedrängt und beleidigt, schliesslich wurde offensichtlich aufgrund der beschwerden anderer user ihr account von microsoft gesperrt. wie bereits in anderen fällen dieser art argumentiert microsoft unter verweis auf die nutzungsbedingungen der online-community, aussagen zur sexuellen orientierung seien in den profilen und den usernamen generell nicht gestattet. weiterlesen
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