bischof: Schwulenheirat “abartig”

keine normale haltung: bischof alermissen.

"keine normale haltung": bischof alermissen.

fulda. – das katholische bistum der osthessischen stadt fulda macht seinem homophobem ruf alle ehre. vor rund 40 jugendlichen im pfarrheim der nahegelegenen gemeinde in Künzell-Dietershausen gab sich Bischof Heinz Josef Algermissen gestern dezidiert schwulen- und lesbenfendlich. Auf die Frage eines Jugendlichen zur Homosexualität kritisierte Algermissen dass sie heute ein “großes Thema” in der Gesellschaft sei, obwohl dieses “problem” nur “einige wenige angehe”, wie das online-portal “osthessen-news.de” berichtet. Homosexuelle hätten dennoch eine grosse Lobby.

Wer so veranlagt sei, sei so veranlagt, sagte Algermissen dem bericht zufolge. Gegen die “Schöpfungsordnung” verstosse Homosexualität trotzdem. Homosexualität sei nicht die “normale Haltung eines Menschen”. Hochzeiten gleichgeschlechtlicher Partner seien abenso “abartig” wie die adoption eines kindes durch ein solches paar.

Zum Umgang mit schwulen und lesben empfahl der bischof den jugendlichen “bloss keine Verfolgung und Sanktionen (…) Die sollen ganz still so leben, wie sie es machen.“ weiterlesen

ein beitrag vom 30.01.2009 / 2 Kommentare / diskutiere darüber im forum /

homophober leserbrief lockt kandidaten aus der reserve

besorgter leserbriefschreiber: schwule machtergreifung befürchtet.

besorgter leserbriefschreiber: schwule machtergreifung befürchtet.

vaduz. – schwul oder lesbisch zu sein, ist in liechtenstein nicht so richtig populär. verstecken statt outen ist für viele nach wie vor die regel. daran könnten die beiden offen schwulen kandidaten für die landtagswahl am sonntag, 8. februar 2009, womöglich etwas ändern - oder zumindest ein anderes bewusstsein schaffen: daniel f. seger von der regierenden konservativen fortschrittlichen bürgerpartei (fbp) und patrick risch, der für die grün-liberale freie liste (fl) kandidiert, setzen sich beide für die einführung einer eingetragenen partnerschaft für schwule und lesben ein. bislang ist das thema im wahlkampf kaum thematisiert worden. ein homophober leserbrief, der in dieser woche in den landeszeitungen veröffentlicht wurde, hat die beiden jetzt allerdings aus der reserve gelockt.

Unter der überschrift “Drückt der Schuh oder das schlechte Gewissen?”, stellt ein herr meier aus dem liechtensteinischen schaanwald fest, nun sei also auch “die grosse Bürgerpartei”, die fbp, “dem Druck der Schwulen in Liechtenstein erlegen und will, wie die kleine Freie Liste, eine gesetzliche Anerkennung, ja sogar eine Vergünstigung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft vorantreiben.” weiterlesen

ein beitrag vom 29.01.2009 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

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