frankfurt am main. - die frankfurter haben es geschafft: sie haben die größte menschliche aids-schleife komen sie ins guinness-buch der rekorde. Organisiert hatte die aktion die AIDS-Hilfe Frankfurt im Rahmen des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress: Am 29. Juni 2007 stellten sich 3.640 Menschen aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet zur größten menschlichen AIDS-Schleife in der Frankfurter Innenstadt auf. Sie alle bekamen einen roten Schirm oder ein rotes T-Shirt geschenkt, so dass sich eine rote Menschenschleife um die Hauptwache in der City zog.
Mehr als 6 Monate hat es dann noch gedauert, aber nun ist es amtlich: Mit Schreiben vom 11. Januar 2008 bestätigte Guinness World Records der AIDS-Hilfe Frankfurt, am 29.6.2007 die größte menschliche AIDS-Schleife mit 3.640 Teilnehmern in Frankfurt organisiert zu haben. Das teilte die Frankfurter Aids-Hilfe jetzt mit. weiterlesen
köln. - Für seine Fernsehdokumentation “Homosexualität - genetisch bedingt?” ist der Journalist Ted Anspach (31) mit dem Felix-Rexhausen-Preis ausgezeichnet worden. Der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen (BLSJ) hat den mit 500 Euro dotierten Journalistenpreis am Samstagabend in Köln vererliehen. Anspach beziehe “auf verantwortungsvolle Weise Stellung für eine unvoreingenommene Anerkennung lesbischer und schwuler Lebensweisen”, lobte der BLSJ. Die Dokumentation wurde am 13. Februar 2007 auf Arte gesendet.
Ted Anspach zeigt in seiner Dokumentation, dass Homosexuelle noch immer ausgegrenzt werden: In den USA suchen forscher zum beispiel weiterhin nach einem “Homosexualitäts-Gen”. Diese Frage ist allerdings längst überholt: Sie lässt sich nicht beantworten und hilft Homosexuellen in der Gestaltung ihres Lebens auch gar nicht weiter.
Ted Anspach gelang es zudem, eine “Therapiesitzung” fundamentaler und evangelikaler Christen zur “Heilung” von Homosexualität zu filmen. Dabei wird der Zuschauer zum Beobachter einer offenkundig menschenunwürdigen Situation. weiterlesen
Wien. - die österreichischen grünen fordern das adoptionsrecht für schwule und lesben. das berichtet die wiener zeitung. Die grüne Abgeordnete Ulrike Lunacek berufe sich dabei auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. danach verstose die ablehnung des adoptionsrechts gegen das Diskriminierungsverbot, sofern sie lediglich mit der sexuellen Orientierung begründet werde.
Im dem in österreich geplanten Lebenspartnerschaftsgesetz ist das Adoptionrechts nicht vorgesehen. Das hat die konservative ÖVP durchgesetzt. Die SPÖ plädiert zumindest für die adoption von Stiefkindern. (wf) weiterlesen
Die Liebe zweier Menschen solle gefeiert und nicht “durch Diskriminierung in jeglicher Form” verhindert werden.Als Gore war unter Bill Clinton US-Vizepräsident war (1993 bis 2000) plädierte er zwar für Eingetragene Partnerschaften, aber noch gegen die Öffnung der Ehe. am ende hat er die wahl 2000 gegen George W. Bush verloren. (wf) weiterlesen