Spenden für die Liechtensteiner Homo-Ehe

Liechtensteiner Homo-Ehe: Volk entscheidet.

Liechtensteiner Homo-Ehe: Volk entscheidet.

Vaduz. - Die Liechtensteiner Schwulen- und Lesben kämpften um die Eingetragene Partnerschaft. Der Präsident der Schwulen- und Lesbenorgansation “Flay”, Daniel Seger, ruft im Namen der “Arbeitsgruppe Sexuelle Orientierung” zu Spenden für den Abstimmungskampf auf. Die Regierung hat die Volksabstimmung in Liechtenstein für die Tage vom 17. bis zum 19. Juni festgelegt.

Gegen die am 16. März im Landtag einstimmig gut geheissene Gesetzesvorlage für das Partnerschaftsgesetz in Liechtenstein hatte die Initiative “Vox Populi” 1208 Unterschriften gesammelt und vergangene Woche eingereicht. 1000 wären nötig gewesen. Wer hinter “Vox Populi” steckt, ist unklar. Unterstützt wird die Initiative gegen die Homo-Ehe von katholisch-konservativen Kreisen, etwa der katholischen Laienorganisation “Credo”. weiterlesen

ein beitrag vom 27.04.2011 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Lokalverweis nach schwulem Kuss

so nicht: küssen verboten.

so nicht: küssen verboten.

St. Gallen. - Weil sich ein schwules Pärchen in einer Pizzeria in St. Gallen in der Schweiz geküsst hat, ist es des Lokals verwiesen worden. Wie die Zeitung “20 Minuten” berichtet, wurden die 20- und 21-Jährigen jungen Männer am Sonntag nach einem kurzen Kuss vom Kellner aufgefordert zu gehen.

Der Kellner habe gesagt, dies sei ein  “anständiges Restaurant”. Auch die Mutter des 20-Jährigen und ihr Lebensgefährte wurden dem Bericht zufolge zum Verlassen des Lokals aufgefordert. weiterlesen

ein beitrag vom 01.04.2011 / 2 Kommentare / diskutiere darüber im forum /

Churer Bischofsrat verbietet Gottesdienste für Lesben und Schwule

nicht gottensdiensttauglich? schwule in zürich.

nicht gottensdiensttauglich? zürcher schwule protestieren.

Zürich/Chur. – Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich (HAZ) nehmen konsterniert zur Kenntnis,  dass der Bischofsrat des Bistums Chur die katholische Mitwirkung an den mittlerweile traditionellen Pride-Gottesdiensten für Lesben,  Schwule,  Bi- und Transsexuelle verboten hat. Die HAZ fordern Bischof Vitus Huonder auf,  den Entscheid zu widerrufen und sich für diese offene Ausgrenzung zu entschuldigen.

Der Bischofsrat des Bistums Chur hat die künftige katholische Beteiligung an den lesbischwulen ökumenischen Gottesdiensten zu Pride-Veranstaltungen untersagt, wie die HAZ am Freitag in einer Aussendung mitteilten. Damit habe der Bischofsrat eine in den letzten Jahren durch die katholische Kirche im Kanton Zürich finanziell und ideell unterstützte Einrichtung attackiert. Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich seien  “irritiert über die plötzliche Einmischung aus Chur” und verlangen nun vom Bischofsrat,  dass er den Entscheid umgehend rückgängig macht. weiterlesen

ein beitrag vom 16.07.2010 / 1 Kommentar / diskutiere darüber im forum /

Obama bricht Lanze für Schwule und Lesben

Ugandas Antihomopolitik verurteilt: US-Präsident Barack Obama.

Ugandas Antihomopolitik verurteilt: US-Präsident Barack Obama.

Washington/Kampala. - US-Präsident Barack Obama hat den ostafrikanischen Staat Uganda für seine Verfolgung Homosexueller öffentlich verurteilt. Den ugandischen Gesetzentwurf, der für Schwule Strafen bis zum Tod vorsieht, verurteilte er bei einem Auftritt vor christlichen Gruppen in Washington als “abscheulich” und “extrem”. Ugandas Regierung wies die Äusserungen umgehend als “inakzeptabel” zurück.

Es sei “nicht zumutbar, dass Schwule und Lesben verfolgt werden für das, was sie sind”, zitiert die Nachrichtenagentur afp den US-Präsidenten am Donnerstagabend. Dies gelte für Uganda wie für alle anderen Länder auch.

Es war das erste Mal, dass sich Obama persönlich zu dem umstrittenen Gesetzenturf in Uganda zu Wort gemeldet hat. Gerade die US-Evangelikalen, vor denen Obama sich  äusserte, gelten als Unterstützer der homofeindlichen Initiativen Ugandas. Seine Teilnahme bei dem “National Prayer Breakfast” war entsprechend bereits im Vorfeld kritisiert worden.

Am Mittwoch hatten Abgeordnete einen Gesetzentwurf im US-Repräsentantenhaus eingebracht, der die Pläne Ugandas  ausdrücklich verdammt und von einem “Besorgnis erregenden Präzendezfall” warnt. Das US-Aussenministerium hatte  bereits die Rücknahme des Entwurfs gefordert. auch die Vereinten Nationen, die Europäische Union und weitere Länder hatten gegen die Pläne protestiert. weiterlesen

ein beitrag vom 04.02.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Vereinte Nationen verurteilen Ugandas Pläne für Todesstrafe für Schwule

Pläne scharf verurteilt: UN-Hochkommissarin Pillay.

Pläne scharf verurteilt: UN-Hochkommissarin Pillay.

Genf. - Die internationale Staatengemeinschaft hat Ugandas Pläne für eine Todesstrafe für Schwule scharf verurteilt. Die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN), die Südafrikanerin Navi Pillay, verlangte am Freitag von der Regierung des afrikanischen Staats, die Pläne aufzugeben, wie verschiedene Nachrichtenagenturen berichten.

Pillay nannte die ugandischen Pläne gegen schwul oder lesbisch lebende Menschen am Freitag “offenkundig diskriminierend”. Die Strafen seien “drakonisch”. Das Vorhaben verletzte internationale Menschenrechtsstandards. Pillay forderte Uganda wie zuvor schon die Europäische Union, die USA und verschiedene weitere Staaten auf, die Pläne nicht weiter zu verfolgen. weiterlesen

ein beitrag vom 15.01.2010 / 4 Kommentare / diskutiere darüber im forum /

USA fordert Ugandas Präsident zu Veto gegen Pläne zur Schwulen-Exekution auf

"Vergewaltigung der Menschenrechte": US-Diplomat Johnnie Carson.

"Vergewaltigung der Menschenrechte": US-Diplomat Johnnie Carson.

Washington/Wien. - Der internationale Protest gegen die ugandischen Pläne für eine Todesstrafe für Homosexuelle wird schärfer. Neben dem Europäischen Parlament, das die Pläne bereits verteilte, forderten auch die Vereinigten Staaten Uganda erneut auf, das Gesetzesvorhaben fallenzulassen. Das US-Aussenministerium appellierte an Präsident Yoweri Museveni, sein Veto-Recht zu nutzen. Die österreichischen Grünen forderten eine konzertierte Aktion der internationalen Gemeinschaft.

Die Einführung der Todesstrafe für Fälle von “schwerer Homosexualität” in Uganda könnte weitere afrikanische Staaten dazu ermutigen, ähnliche Gesetze zu erlassen, sagte der Assistenz-Sekretär des US-Aussenministeriums, Johnnie Carson, am Freitag Ortszeit in Washington vor den Medien nach einem Treffen mit schwul-lesbischen Aktivisten. “Auch unserer Sicht ist das Vorhaben eine Vergewaltigung der Menschenrechte”, sagte der US-Diplomat nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters.

Carson, der höchste US-Diplomat für den afrikanischen Kontinent, sagte, das Aussenministerium habe den Protest gegen die Pläne bereits bei Ugandas Präsident Yoweri Museveni deponiert. Die USA rufe Museveni auf, notfalls sein Veto gegen das Gesetz einzulegen, sagte Carson. Mit einer Kürzung von Hilfen für das Land drohte Carson allerdings nicht. Uganda ist einer der grossen Empfänger von US-Geldern zur AIDS-Bekämpfung, insgesamt hat der Staat 2009 den Angaben zufolge geschätzte 390 Millionen US-Dollar aus den Vereinigten Staaten erhalten. weiterlesen

ein beitrag vom 19.12.2009 / 1 Kommentar / diskutiere darüber im forum /

Uganda: Initiant der Todesstrafe für Schwule bleibt hart

international heftig umstritten: pläne für todesstrafe für schwule in uganda.

international heftig umstritten: pläne für todesstrafe für schwule in uganda.

Kampala. - Der afrikanische Staat Uganda ringt weiter um unmenschliche Strafen für Homosexuelle. Während der Ethikminister des Landes vergangene Woche erklärte, die Pläne für die Todesstrafe seien vom Tisch, legt der Initiant des Gesetzentwurfs jetzt nach: Uganda werde sich dem internationalen Druck nicht beugen, sagte der Autor des “Antihomosexualitäts-Gesetzes 2009″, der Abgeordnete David Bahati, in einem Interview mit dem britischen “Guardian”. Die Vereinigten Staaten verurteilten unterdessen die Pläne.

“Wir können Leuten nicht erlauben, mit der Zukunft unserer Kinder zu spielen, auch wenn sie mit der Einstellung der Entwicklungshilfe drohen”, zitierte das Online-Magazin “queer.de” heute aus der Sonntagsausgabe der britischen Zeitung.  “Unsere Werte sind nicht zu verkaufen. Wir verlangen Respekt!”

Das Gesetz ziele darauf, die “geschätze” Kultur der Menschen in Uganda vor Aktivisten zu schützen, die “dem Volk von Uganda ihre Werte von “sexueller Promiskuität” aufzwingen wollten, sagt der Abgeordnete der Regierungspartei der Zeitung. Zudem sei die Todesstrafe im Gesetzentwurf “falsch verstanden” worden. Ihr Ziel sei es, minderjährige Schulkinder davor zu schützen, von Homosexuellen “rekrutiert” zu werden. “Wir müssen diese Rekrutierung stoppen, um die Zukunft unserer Kinder zu bewahren”, sagte er dem “Guardian”. weiterlesen

ein beitrag vom 15.12.2009 / 1 Kommentar / diskutiere darüber im forum /

Uganda: Zwangsumpolung statt Todesstrafe für Schwule

staatlich verordnete homophobie: uganda.

staatlich verordnete homophobie: uganda.

Kampala. - Der afrikanische Staat Uganda hat seine Pläne aufgegeben, Schwule und Lesben zu exekutieren oder lebenslang einzusperren. Statt dessen sollen sie in Fällen von “schwerwiegender Homosexualität” nun unter anderem zwangstherapiert und mit “einer Auswahl anderer Strafen” gefügig gemacht werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf den ugandischen Minister für Ethik und Integrität, James Nsaba Buturo.

Die Änderungen gingen auf den Druck von religiösen Führern zurück, deren Zustimmung man erhalten wolle, sagte Buturo in einem Telefoninterview mit Bloomberg. Der geänderte Entwurf für das Anti-Gay-Gesetz werde in zwei Wochen zur Vorlage im Parlament bereit sein.

Extrem Homophob wird das Gesetz dennoch bleiben. Unter anderem sind dem Bericht zufolge Zwangstherapien für Schwule im Gespräch und ein andere “Auswahl von Strafen”. weiterlesen

ein beitrag vom 13.12.2009 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Nach blutigem Anschlag: Gay-Zentrum in Tel Aviv verklagt

Anschlag in Tel Aviv: Kerzen für die Opfer.

Anschlag in Tel Aviv: Kerzen für die Opfer.

Tel Aviv. – Gut vier Monate nach dem blutigen Anschlag auf das schwul-lesbische Zentrum in Tel Aviv mit zwei Toten und 13 Verletzten hat die Polizei den Täter immer noch nicht gefasst. Statt dessen hat ein bei dem Anschlag Anfang August verletzter Jugendlicher Klage gegen das Gay-Zentrum eingereicht und fordert vier Millionen US-Dollar. Ein anderer, der bei dem blutigen Attentat geoutet wurde, traut sich bis heute nicht nach Hause.

Der 15 Jahre alte Yonatan Buks war bei dem Anschlag in der israelischen Grosstadt schwer verletzt worden. Als der maskierte Mann vor dem Gay-Zentrum der schwul-lesbischen Organisation Agudah in Tel Aviv in der Nacht zum 2. August mit einer Schnellfeuerwaffe um sich schoss, wurde er getroffen und erlitt innere Verletzungen. Wie das Nachrichtenportal “Ynetnews” am Samstag berichtet, ist er nach wie vor nicht gesund, sitzt im Rollstuhl und hat Schwierigkeiten zu sprechen. Die Klage sei in Tel Aviv eingereicht worden, schreibt das Gay-Magazin “querty.com“. weiterlesen

ein beitrag vom 13.12.2009 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

gedenken von tel aviv bis berlin

nach dem tödlichen anschlag: weitere proteste geplant.

nach dem tödlichen anschlag: weitere proteste geplant.

berlin. – nach dem blutigen mordanschlag auf einen schwullesbischen treffpunkt in tel aviv  rufen schwullesbische Organisationen für das kommende wochenende zu protestkundgebungen in mehreren ländern auf.

„Wir sind erschüttert. Wir zeigen europaweite Solidarität. Darum organisieren wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in Frankreich, Polen und Spanien zeitgleich Mahnwachen“, sagte Bastian Finke, Projektleiter des Schwulen Überfalltelefons MANEO in berlin. weiterlesen

ein beitrag vom 07.08.2009 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

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