Schwuler SVP-Ableger gründet sich als Verein

neuer verein, neues logo: gaysvp.

neuer verein, neues logo: gaysvp.

Zürich. – Die rechtskonservative Schweizer Volkspartei (SVP) hat einen schwul-lesbischen Verein. Die rund 40 Mitglieder zählende GaySVP hat sich am Wochenende in Zürich gegründet. Eine offizielle Parteiorganisation ist die innerparteilich umstrittene GaySVP allerdings nicht.

“Auch in der SVP gibt es Homosexuelle”, sagte der neu gewählte Vereinspräsident Beat Feurer aus Biel bei der Versammlung im Zürcher Volkshaus. Das Outing sei für viele allerdings schwierig. Viele SVP-Mitglieder seien “nicht aus Prinzip homosexuellenfreundlich”. weiterlesen

ein beitrag vom 31.05.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Erste schwul-lesbische Briefmarke in Österreich

parade zum kleben: erste schwul-lesbische briefmarke österreichs.

parade zum kleben: erste schwul-lesbische briefmarke österreichs.

Wien. – Pünktlich zur Regenbogenparade am 3. Juli in Wien erscheint in Österreich die erste Briefmarke mit einem schwul-lesbischen Sujet: Die Sondermarke ist der 15. Regenbogenparade gewidmet. “Unseres Wissens ist es überhaupt das erste Mal weltweit, dass eine Postverwaltung eine Sonderbriefmarke zu einem schwul-lesbischen Anlass herausgibt”, sagte Jona Solomon, Obfrau der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien am Montag in der österreichischen Hauptstadt.

Gestaltet hat die Briefmarke “15 Jahre Regenbogenparade” Christian Högl, der neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Obmann der HOSI Wien als Grafiker arbeitet und in den letzten acht Jahren  verschiedene Paradendesigns entworfen hat, wie die HOSI Wien mitteilt. Gedruckt wird die Sondermarke in einer Auflage von 250.000 Stück. Der Nennwert der Briefmarke beträgt 55 Eurocent, das heißt, sie wird für die Frankierung eines Standardbriefs oder einer Postkarte im Inland geeignet sein.

“Philateliegeschichte geschrieben”
“Die Österreichische Post AG schreibt mit dieser Briefmarkenausgabe einmal mehr Philateliegeschichte”, sagte HOSI-Wien-Generalsekretär Kurt Krickler. “Wir sind unheimlich stolz darauf, dass Österreich hier für eine echte Sensation sorgt, die weltweit bisher einzigartig und erstmalig ist.” weiterlesen

ein beitrag vom 03.05.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

“Es gab keine Widerstände”

Diskriminierung beenden: Justizministerin Aurelia Frick

Diskriminierung beenden: Justizministerin Aurelia Frick

Die liechtensteinische Justizministerin Aurelia Frick (FBP) will die Diskriminierung von schwulen und lesbischen Paaren in Liechtenstein beenden. Wie in den umliegenden Ländern soll es die Möglichkeit einer Eingetragenen Partnerschaft im Fürstentum geben. Der Entwurf für das Partnerschaftsgesetz liegt inzwischen vor. Liechtenstein solle sich “der Entwicklung der Zeit und jener in Europa nicht verschliessen”, sagt die Justizministerin im Interview. Eine völlige Gleichstellung schwul-lesbischer Partnerschaften mit der Ehe schliesst sie zugleich aus.

Interview: Janine Köpfli*

Frau Regierungsrätin Frick, das Lebenspartnerschaftsgesetz ist auf gutem Weg, zumindest hat es die Regierung in die Vernehmlassung geschickt. Wie sind die ersten Rückmeldungen?

Aurelia Frick: Da die Regierung die Vernehmlassungsvorlage erst vor Kurzem verabschiedet hat und die Berichte erst kürzlich verschickt wurden, ist es zu früh, um schon Rückmeldungen zu erwarten.

Das Projekt lief etwas schleppend an, als der Landtag vor zweieinhalb Jahren der Regierung den Auftrag gab, ein Lebenspartnerschaftsgesetz zu schaffen. Gab es Widerstände?

Nein, es gab keine Widerstände. Die Thematik ist jedoch so komplex, dass sich die Regierung diese Zeit einfach nehmen musste. Mir war es von grösster Wichtigkeit, ein Gesetz vorzulegen, das alle gesellschaftspolitischen Aspekte berücksichtigt, zumal es sich um ein sehr sensibles Thema handelt. Eine solche fundierte und grundlegende Arbeit braucht nun einmal Zeit. Für mich war die Qualität des Gesetzes wichtiger als der zeitliche Faktor. weiterlesen

ein beitrag vom 29.04.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Liechtensteiner “Homo Ehe Light” kommt voran

langwieriges ringen: homo-ehe-light für liechtensteiner.

langwieriges ringen: homo-ehe-light für liechtensteiner.

Vaduz. - Besser spät als nie: Mehr als zwei Jahre nach dem Parlamentsbeschluss, nach langwierigen Diskussionen und als letztes deutschsprachiges Land hat sich die Landesregierung in Vaduz jetzt zu einem Entwurf für ein Partnerschaftsgesetz für Schwule und Lesben durchgerungen. Der Ehe völlig gleichgestellt werden sollen schwule und lesbische Partner in Liechtenstein allerdings nicht.

Wie die Regierung am Mittwoch mitteilte, sollen mit dem Gesetz Diskriminierungen im Erbrecht, im Sozialversicherungsrecht, in der beruflichen Vorsorge, im Ausländer- und Einbürgerungsrecht, im Steuerrecht sowie im übrigen öffentlichen Recht behoben werden. In diesen Bereichen wären eingetragene Paare Ehepaaren gleichgestellt. Ein wesentlichen Unterschied zur Ehe macht der Gesetzentwurf allerdings bei der Adoption: Sie soll ebensowenig möglich sein, wie ein gemeinsames Kind durch “fortpflanzungsmedizinische Verfahren”.  Weitere Abstriche gibt es unter anderem im Bereich des Vermögensrechts und im Namensrecht. weiterlesen

ein beitrag vom 15.04.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Wenn er noch wächst - oder auch nicht

nur passen sollte es: schweizer aids-hilfe lanciert das "jungendkondom".

nur passen sollte es: schweizer aids-hilfe lanciert das "jungendkondom".

Zürich. - Der Grössenwahn kennt bekanntlich keine Grenzen. “XXL” scheint gerade bei Schwulen längst der Standard zu sein. Die Kondomindustrie hat das erkannt und bietet seit langem entsprechendes an. Die Aidshilfe Schweiz hat sich gegen den Trend Gedanken um all jene gemacht, die manche Kondome gar nicht ausfüllen können: Sie empfiehlt ihnen ein neues kleines Gummi.

Und das hat auch seinen Reiz: Das neue Kondommodell “Hotshot” der Marke Ceylor sei  “ein speziell für Jugendliche entwickeltes Kondom”, teilte die Aids Hilfe Schweiz heute mit - und wo der Jugendwahn unter Schwulen ebenso grassiert wie der Grössenwahn, eröffnet das in Sachen Schwanzgrösse ganz neue Argumentationsmöglichkeiten.

Zurück zur Messlatte: “Normale” Kondome messen rund 53 Millimeter in der Breite (entrollt, flach auf den Tisch gelegt und nachgemessen), das “Ceylor Hotshot” bringt es auf 45 Millimeter. Damit ist es noch etwas kleiner als das kleinste der Marke “MySize”, das 47 Millimeter breit ist. Wer jetzt mit der Kreiszahl Pi und Lineal anfängt, zu messen und zu rechnen, bitte bedenken, dass das Kondom immer etwas kleiner sein muss, damit es auch sitzt. weiterlesen

ein beitrag vom 01.03.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Obama bricht Lanze für Schwule und Lesben

Ugandas Antihomopolitik verurteilt: US-Präsident Barack Obama.

Ugandas Antihomopolitik verurteilt: US-Präsident Barack Obama.

Washington/Kampala. - US-Präsident Barack Obama hat den ostafrikanischen Staat Uganda für seine Verfolgung Homosexueller öffentlich verurteilt. Den ugandischen Gesetzentwurf, der für Schwule Strafen bis zum Tod vorsieht, verurteilte er bei einem Auftritt vor christlichen Gruppen in Washington als “abscheulich” und “extrem”. Ugandas Regierung wies die Äusserungen umgehend als “inakzeptabel” zurück.

Es sei “nicht zumutbar, dass Schwule und Lesben verfolgt werden für das, was sie sind”, zitiert die Nachrichtenagentur afp den US-Präsidenten am Donnerstagabend. Dies gelte für Uganda wie für alle anderen Länder auch.

Es war das erste Mal, dass sich Obama persönlich zu dem umstrittenen Gesetzenturf in Uganda zu Wort gemeldet hat. Gerade die US-Evangelikalen, vor denen Obama sich  äusserte, gelten als Unterstützer der homofeindlichen Initiativen Ugandas. Seine Teilnahme bei dem “National Prayer Breakfast” war entsprechend bereits im Vorfeld kritisiert worden.

Am Mittwoch hatten Abgeordnete einen Gesetzentwurf im US-Repräsentantenhaus eingebracht, der die Pläne Ugandas  ausdrücklich verdammt und von einem “Besorgnis erregenden Präzendezfall” warnt. Das US-Aussenministerium hatte  bereits die Rücknahme des Entwurfs gefordert. auch die Vereinten Nationen, die Europäische Union und weitere Länder hatten gegen die Pläne protestiert. weiterlesen

ein beitrag vom 04.02.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Vereinte Nationen verurteilen Ugandas Pläne für Todesstrafe für Schwule

Pläne scharf verurteilt: UN-Hochkommissarin Pillay.

Pläne scharf verurteilt: UN-Hochkommissarin Pillay.

Genf. - Die internationale Staatengemeinschaft hat Ugandas Pläne für eine Todesstrafe für Schwule scharf verurteilt. Die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN), die Südafrikanerin Navi Pillay, verlangte am Freitag von der Regierung des afrikanischen Staats, die Pläne aufzugeben, wie verschiedene Nachrichtenagenturen berichten.

Pillay nannte die ugandischen Pläne gegen schwul oder lesbisch lebende Menschen am Freitag “offenkundig diskriminierend”. Die Strafen seien “drakonisch”. Das Vorhaben verletzte internationale Menschenrechtsstandards. Pillay forderte Uganda wie zuvor schon die Europäische Union, die USA und verschiedene weitere Staaten auf, die Pläne nicht weiter zu verfolgen. weiterlesen

ein beitrag vom 15.01.2010 / 4 Kommentare / diskutiere darüber im forum /

Liechtenstein: «Der Entwurf liegt auf dem Tisch»

Warten aufs Partnerschaftsgesetz für Schwule und Lesben: Liechtenstein.

Warten aufs Partnerschaftsgesetz für Schwule und Lesben: Liechtenstein.

Vaduz. - Was lange währt, soll endlich gut werden. Das Gesetz zur eingetragenen Partnerschaft Homosexueller Liechtensteiner und Liechtensteinerinnen könnte noch im ersten Quartal 2010 in die Vernehmlassung gehen. Damit wäre eine weitere Hürde auf dem Weg zur Gleichstellung geschafft.

Von Janine Köpfli*

«Der Entwurf liegt seit heute Morgen bei mir auf dem Schreibtisch.» Dies teilte die liechtensteinische Justizministerin Aurelia Frick dem Schwulen- und Lesbenverein «FLay» am 16. Dezember mit. Eine gute Nachricht nach mehr als zwei Jahren Wartezeit. Im Oktober 2007 erteilte der Landtag der Regierung den Auftrag, ein Partnerschaftsgesetz für gleichgeschlechtliche Paare auszuarbeiten. Das Projekt lief schleppend an und entpuppte sich als recht zeitaufwendig. Das Gesetz sei sehr komplex und verschiedenste rechtliche Abklärungen hätten viel Zeit in Anspruch genommen, wie Aurelia Frick sagt.
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ein beitrag vom 11.01.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Verfahren wegen homophober Schmierereien in Liechtenstein eingestellt

Täter nicht zu fassen: Geschändete Plakate der Regierungskampagne.

Täter nicht zu fassen: Geschändete Plakate der Regierungskampagne.

Vaduz. - Die homophoben Schmierereien auf Plakaten einer Regierungskampagne für Respekt gegenüber Lesben und Schwulen Ende Oktober werden offenbar kein juristisches Nachspiel haben. Wie die Tageszeitung “Liechtensteiner Vaterland” berichtet, fand die Spurensicherung keine Anhaltspunkte auf den oder die Täter; das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt. Unterdessen ringt das Land weiter um die Einführung einer Eingetragenen Partnerschaft für Schwule und Lesben. Die schwul-lesbische Initiative “Flay” bleibt bei den politischen Beratungen weitgehend aussen vor.

Die Spurensicherung habe nach Angaben der liechtensteinischen Staatsanwaltschaft keine Hinweise auf die Urheber der schwulen- und lesbenfeindlichen Parolen gefunden, sagte “Flay”-Präsident Daniel Seger der Zeitung. Das Verfahren sei nach Paragraph 283 der Strafprozessordnung eingestellt worden. Falls doch noch Hinweise gefunden würde, könnte die Ermittlungen jedoch weitergeführt werden, sagte Seger. Am letzten Oktoberwochenende 2009 waren Plakate der Kampagne landesweit mit Parolen wie “Fuck off” und “pervers und abnormal” besprüht worden. “Flay” erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Die Polizei stellte die Plakate kurz darauf sicher, um Spuren zu sichern. weiterlesen

ein beitrag vom 10.01.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Das Video zum Sonntag: Prost Neujahr!

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“Die Liebe kam und ging vorbei”: Warum es trotzdem ein gutes Jahr war. Von einer, die es wissen muss: Hildegard Knef. Cheers!
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ein beitrag vom 03.01.2010 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

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