viertausend unterstützer für papst benedikt xvi

linz. – das katholische online-portal “kath.net” ruft zur unterstützung des paPSTES AUF. auf der eigens geschalteten seite “www.ja-zu-benedikt.net” darf man sich jetzt “gegen die maSslosen Angriffe” - auch dieses mediums - “gegen unseren Hirten” wehren.

“Diese Angriffe sind unangebracht und entsprechen weder der Wahrheit noch einem menschenwürdigen Umgang miteinander”, heisst es in dem aufruf. “Wir sind engagierte katholische Laien, Ordensleute und Priester. Durch unsere Unterschrift erklären wir ausdrücklich unsere Solidarität mit Eurer Heiligkeit!” weiterlesen

ein beitrag vom 08.02.2009 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

neuer Linzer Weihbischof: “Natürlich kenne ich geheilte Homosexuelle”

homosexualität ist heilbar: der neue Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner.

homosexualität ist heilbar: der neue Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner.

Wien. - nun zeigt auch der vor wenigen tagen von papst benedikt xvi ernannte künftige Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner sein wahres gesicht: In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins “profil” tritt er für eine Behandlung Homosexueller ein. Wagner auf die Frage, ob Homosexualität heilbar sei und Homosexuelle behandelt werden sollten: “Dafür gibt es genügend Beispiele, nur davon spricht man nicht.”

Wagner ist laut “wiener zeitung” seit 21 Jahren Pfarrer in der 2500 Einwohner zählenden oberösterreichischen Gemeinde Windischgarsten. Als solcher lasse er Mädchen nicht als Ministrantinnen zu. Zur Überflutung von New Orleans durch Hurrikan Katrina meinte er 2005: “Es ist wohl kein Zufall, dass in New Orleans alle fünf Abtreibungskliniken sowie Nachtklubs zerstört wurden.”

Die “Harry Potter”-Romane hält er für “Satanismus”. Die Abschaffung der Taufe durch Laien durch Diözesanbischof Ludwig Schwarz stiess bei Wagner auf Zustimmung. Er ist dem Einsatz von Laien in der Liturgie nicht besonders zugänglich: “Der Priester soll Priester sein und der gläubige Laie gläubiger Laie.” weiterlesen

ein beitrag vom 08.02.2009 / 1 Kommentar / diskutiere darüber im forum /

gegen juden, schwule und einen “zerstörerischen liberalismus”

legt nach: pius-bruder schmidberger.

legt nach: pius-bruder schmidberger.

stuttgart. - nun setzt die Priesterbruderschaft St. Pius X. noch einen drauf und macht ihren kritikern alle ehre: sie stellt sich hinter den von papst benedikt xvi kürzlich rehabilitierten Holocaust-Leugner und pius-bruder Richard Williamson und hetzt gegen schwule und lesben. Der deutsche Distriktobere Pater Franz Schmidberger, dessen organisation 2008 beim stuttgarter csd mit sprüchen wie “rettet kinder vor perversen” gegen schwule und lesben demonstriert hatte, sagte im südwestrundfunk in stuttgart, er distanziere sich von williamsons holocaust-leugnung, antwortete jedoch auf die Frage, ob jemand sein Mitbruder sein könne, der die Vernichtung der Juden durch die Nazis bestreite: „Solange er die katholischen Dogmen anerkennt, ja natürlich.”

auf die frage, ober er homosexuelle mit kinderschändern gleichsetze, sagte er, homosexualität sei ein “abweichen von gesetzen gottes”. der “zerstörerische liberalismus”, der für eine emanzipation des menschen von den gesetzen gottes eintrete, müsse rückgängig gemacht werden, das wäre ein “grosses glück” für die katholische kirche. “Es ist dringend notwendig, denn der Glaube ist sehr, sehr verwässert und wir leben in einer neuheidnischen Gesellschaft.” weiterlesen

ein beitrag vom 06.02.2009 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

wie die jungfrau zum kind: “papst hat von nichts gewusst”

Vatikanstadt/Berlin. - nun bewegt sich der papst zumindest ein bisschen. Nach tagelangem öffentlichem Druck fordert der Vatikan den kürzlich vom papst rehabilitierten Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson nun zum Widerruf seiner Holocaust-Leugnung auf. “eindeutig und öffentlich” solle er sich distanzieren, verlangt das Staatssekretariat des Vatikans. sonst könne er nicht wieder als Bischof eingesetzt werden. die Priesterbruderschaft, so der vatikan, solle zudem das Zweite Vatikanische Konzil anerkennen. benedikts kritiker versöhnt das jedoch nicht. und unterdessen heisst es in rom gar offiziell, der papst sei zur paptkrise (”tagesschau”) gekommen, wie die jungfrau zum kind: er habe nämlich von nichts gewusst. derweil lädt ein bayerischer priester schwule und lesben zur segnung ein.

Williamson hatte bekanntlich erst kürzlich in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehen (siehe video) behauptet, es seien wohl “200.000 bis 300.000 Juden in den Konzentrationslagern gestorben”, aber “nicht ein einziger von ihnen in Gaskammern”. Die Aufhebung der Exkommunizierung von Williamson und drei weiteren Bischöfen der Pius-Bruderschaft am 24. Januar durch Papst Benedikt XVI. hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. der vatikan behauptet nun auch offiziell, Benedikt habe bis dahin nichts von dem Interview Williamsons gewusst. inoffiziell ist bereits von einer verschwörung gegen den papst die rede.

Dass Kanzlerin Merkel ihn vor kurzem öffentlich kritisierte, hat den Papst nach Informationen der “financial times deutschland” verärgert. “geradezu entsetzt” sei man über die Debatte in Deutschland. weiterlesen

ein beitrag vom 05.02.2009 / 1 Kommentar / diskutiere darüber im forum /

das video zur papstkrise: die wahrheit über ratzinger

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die deutsche “tagesschau” hat angesichts des streits um den kurs des vatikans nun schon das wort “papstkrise” erfunden. zeit für einen beitrag des kabarettisten hagen rether über papst benedikt xvi, als er noch kardinal ratzinger war und die vorhölle abschaffte.
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ein beitrag vom 05.02.2009 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Deutschland bläst den papst-hype ab

das war einmal: jubel um benedikt.

das war einmal: jubel um ratzinger.

Berlin. – nun ist selbst in deutschland ernüchterung eingetreten. Der hype um den deutschen papst ist abgeblasen. Statt “wir sind papst!” drucken die zeitungen schlagzeilen wie “Wir waren Papst“, “Die Kritik an Papst Benedikt XVI. will nicht verstummen“, “die papstrophe” oder räsonieren darüber, ob der papst eigentlich zurücktreten könne. An entsprechenden empfehlungen mangelt es inzwischen auch nicht mehr – wenn der fall eines rücktritts freilich auch sehr unwahrscheinlich ist. Und es wird zunehmend deutlich, dass die pius-bruderschaft, die papst benedikt xvi samt dem Bischof und Holocaust-Leugner Williamson kürzlich rehabilitiert hat, eine lange tradition juden-, minderheiten- und schwulenfeindlicher auswüchse hat.

Von wolfgang frey

“Die Holocaust-Leugnung des Bischofs Richard Williamson ist kein einfacher Ausrutscher - er und seine Weggefährten predigen seit Jahrzehnten Hass gegen Juden, Muslime und Homosexuelle”, schreibt “spiegel online“. Ihre Schriften gewähren einen erschreckenden Einblick in die Geisteswelt der katholischen Hardliner.”

In kanada habe williamson schon 1989 erklärt: “Die Juden erfanden den Holocaust, Protestanten bekommen ihre Befehle vom Teufel, und der Vatikan hat seine Seele an den Liberalismus verkauft.” weiterlesen

ein beitrag vom 03.02.2009 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Holocaust-Leugner Williamson probt eine “entschuldigung”

"keine gaskammern": weihbischof williamsom.

"keine gaskammern": weihbischof williamsom.

Rom. - die katholische kirche prüft erneut ihre abgründe. papst benedikt xvi rückt die glaubensgemeinschaft weiter nach rechts. der holocaust-leugner Bischof Richard williamson, dessen exkommunikation papst benedikt xvi pünklich zum holocaust-gedenktag gerade aufgehoben hatte und gegen den in Deutschland wegen Holocaust-Leugnung ermittelt wird, hat den Papst nun zwar um Entschuldigung gebeten - allerdings ohne inhaltlich von seinen Aussagen abzurücken, die weltweit Empörung hervorgerufen hatten. In einem am Freitag veröffentlichten Schreiben unterstrich der Brite, er bedauere zutiefst “das Leid”, das er mit seiner “unnötigen” Äußerung dem Heiligen Vater verursacht habe.

“Angesichts des schrecklichen Sturms, der durch meine unvorsichtigen Kommentare im schwedischen Fernsehen heraufbeschworen wurde, bitte ich Sie mit allem Respekt, den Ausdruck meines tief empfundenen Schmerzes wegen der von mir ausgelösten unnötigen Verunsicherungen und Probleme zu akzeptieren”, so ein Schreiben, das an den kolumbianischen Kurienkardinal Dario Castrillon Hoyos gerichtet ist und vom argentinischen Internetportal “Panorama Católico Internacional” verbreitet wird. weiterlesen

ein beitrag vom 01.02.2009 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

bischof: Schwulenheirat “abartig”

keine normale haltung: bischof alermissen.

"keine normale haltung": bischof alermissen.

fulda. – das katholische bistum der osthessischen stadt fulda macht seinem homophobem ruf alle ehre. vor rund 40 jugendlichen im pfarrheim der nahegelegenen gemeinde in Künzell-Dietershausen gab sich Bischof Heinz Josef Algermissen gestern dezidiert schwulen- und lesbenfendlich. Auf die Frage eines Jugendlichen zur Homosexualität kritisierte Algermissen dass sie heute ein “großes Thema” in der Gesellschaft sei, obwohl dieses “problem” nur “einige wenige angehe”, wie das online-portal “osthessen-news.de” berichtet. Homosexuelle hätten dennoch eine grosse Lobby.

Wer so veranlagt sei, sei so veranlagt, sagte Algermissen dem bericht zufolge. Gegen die “Schöpfungsordnung” verstosse Homosexualität trotzdem. Homosexualität sei nicht die “normale Haltung eines Menschen”. Hochzeiten gleichgeschlechtlicher Partner seien abenso “abartig” wie die adoption eines kindes durch ein solches paar.

Zum Umgang mit schwulen und lesben empfahl der bischof den jugendlichen “bloss keine Verfolgung und Sanktionen (…) Die sollen ganz still so leben, wie sie es machen.“ weiterlesen

ein beitrag vom 30.01.2009 / 2 Kommentare / diskutiere darüber im forum /

Fluchtpunkt Israel

Ein junger Palästinenser in der Falle des Nahost-Konflikts - In Gaza als Schwuler gefoltert, in Tel Aviv als potenzieller Attentäter unerwünscht

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verfolgt: schwuler palästinenser in israel.

verfolgt: schwuler palästinenser in israel.

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Tel Aviv, im herbst 2003. - In Tel Aviv hat ein junger Palästinenser Angst um sein Leben. Er weiß, dass seine Flucht vor dem Schwulenhass seiner Heimat in der liberalsten Stadt des Nahen Ostens zu Ende ist. Er hat sein Ziel erreicht und doch verpasst. Er sitzt fest in einer Freiheit, die für ihn nicht gilt. Palästina hat ihn fast umgebracht, weil er schwul ist. Israel will ihn zurückschieben, weil er palästinensisch ist. Palästina ist Achmed und Achmed ist tot.

von wolfgang frey

Er sieht seinen Nachbarn Achmed wieder vor sich, wie er mit brennenden Kleidern vom Mob durch das Flüchtlingslager im Gaza-Streifen gejagt wird. Die Schule ist gerade aus und mit den Büchern unter dem Arm steht er da und fragt sich, wie Achmeds Vater seinen Sohn mit Benzin übergießen und anzünden kann, weil er schwul ist. Dreizehn Jahre ist das her, er ist noch klein, aber er weiß, es hat irgendwas mit Familienehre zu tun. Schwule sind in Palästina nicht vorgesehen.

Zwei Jahre später merkt er, wie er anfängt, anderen Jungs Blicke nachzuwerfen und kriegt Angst. Er fängt an, oft in die Moschee zu gehen. Er bittet Allah, ihn nicht zu bestrafen und dieses neue Gefühl in ihm auszulöschen. Es hilft nicht.

Er ist gerade 24 geworden und seit sechs Jahren auf der Flucht. Er kommt im Schutz der anbrechenden Tel Aviver Nacht, um seine Geschichte zu erzählen und sagt, er will Rani genannt werden. Er lächelt ständig und das wirkt wie ein Gegengewicht zu seinem Leben. Er fängt an, zu erzählen und sein linkes Augenlid fängt an zu flattern. weiterlesen

ein beitrag vom 01.11.2003 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

Auf der Flucht

Von der lebensgefährlichen Liebe zweier Palästinenser

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tel aviv, im herbst 2003. - In einem Park von Tel Aviv haben zwei Palästinenser am Morgen ihr Fluchtgepäck versteckt. Achmed und Yussef* haben nur eine kleine Tasche mitgenommen. Die zwei Freunde haben in ihrem Dorf im Osten Jerusalems fast alles zurückgelassen, bis auf Waschzeug, ein paar T-Shirts, die Angst und die Erinnerung an den Mordversuch.

von wolfgang frey

Die Gewissheit, dass ihre Liebe lebensgefährlich ist, zieht sich zweifingerbreit von Achmeds Brust im Zickzack bis hinunter zu seinem Gürtel. Achmed zieht sein T-Shirt schnell wieder herunter, um die rote Narbe zu verdecken. “Das war mein Bruder.” weiterlesen

ein beitrag vom 01.10.2003 / schreibe einen kommentar / diskutiere darüber im forum /

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